Preise & Bilanz

Preise & Bilanz


Im Rahmen der Abschlussveranstaltung sind am Abend vor dem Film Das Blau des Kaftans von Maryam Touzan im CinemaxX Dammtor die Preise des 30. FILMFEST HAMBURG vergeben worden.

 

Zur Jubiläumsausgabe kamen insgesamt 477 Gäste aus 31 Ländern, darunter die Festivalmacher und Filmemacher·innen aus der Ukraine, die beim Molodist Kyiv International Film Festival im Alabama Kino zu Gast waren und ihren nationalen Kurz- und Langfilmwettbewerb in Hamburg ausrichteten. Albert Wiederspiel und sein Team begrüßten in Hamburg unter anderem die Regisseur·innen Santiago Mitre, Ruth Mader, Ruben Östlund, Gunnar Vikene, Ulrich Seidl, Fatih Akin, Aelrun Goette, Lukas Dhont, Emmanuelle Nicot, Lisa Akoka, Daniel Goldhaber, Anaïs Barbeau-Lavalette, Joya Thome sowie die Schauspieler·innen Angeliki Papoulia, Zar Amir-Ebrahimi, Vita Smachelyuk, Merve Dizdar, Rosalie Tomass, Ursina Lardi, Sunnyi Melles, Fritzi Haberlandt, Iris Berben, Mala Emde, Jonas Dassler, Emilio Sakraya, Lars Eidinger und Stefan Kurt. Gezeigt wurden 116 Langfilme in zehn Sektionen aus 58 Produktionsländern. Bei den dreitägigen INDUSTRY DAYS ging es unter anderem um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Filmbusiness, um das Produzieren in osteuropäischen Ländern und um die Situation von Filmemacherinnen in der islamischen Welt, die dritte Explorer-Konferenz setzte sich mit den Herausforderungen und Chancen des Produzierens im digitalen Zeitalter und in der nahen und fernen Zukunft auseinander. Beim »Filmfest ums Eck«-Programm wurden in diesem Jahr fünf Filme in sieben Stadtteilkinos gezeigt.  

 

41.500 Besucher·innen kamen in diesem Jahr zum FILMFEST HAMBURG, das sind nur 7,8 Prozent weniger als im präpandemischen Festivaljahr 2019.

 

Festivalleiter Albert Wiederspiel: »Zehn Tage lang Filme auf der großen Leinwand mit filmbegeisterten Menschen in einem Raum. Eine bessere Werbung für das Kino und das gemeinsame Geschichten er-leben kann es doch eigentlich nicht geben. Wir danken unserem Publikum von ganzem Herzen über diese Begeisterung und freuen uns über diese guten Zahlen in einer insgesamt immer noch äußerst angespannten Situation.«

 

Weitere Informationen HIER

 

Stadt & Spiele

Stadt & Spiele


 Das PLAY22 – Creative Gaming Festival wird am 31. Oktober um 12 Uhr in der Hamburger Innenstadt zum Thema »Take a Breath« eröffnet. Sieben Tage lang können Festivalbesucher*innen in verschiedenen Programmformaten Spiele ausprobieren, darüber diskutieren und Gamesentwickler*innen aus der ganzen Welt kennenlernen. Das Publikum kann entscheiden, wie es das Festival besucht: via Twitch-Stream, über die virtuelle Festival-Location PLAYvalley oder live vor Ort. Alle Präsenzveranstaltungen der PLAY22 finden im Jupiter statt, im ehemaligen Karstadt Sport Gebäude in der Mönckebergstraße 2-4, und zum Spielen geht es hoch hinaus aufs Dach und in die Fußgängerzone.

 

In den PLAY Streetgames wird die Innenstadt zur Spielfläche und bei den digitalen Hausbesuchen geben Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gaming-Welt an ihren jeweiligen Arbeitsplätzen und Wirkungsstätten Einblicke in ihre Arbeit, Darunter die 3D-Künstlerin Marlena Beyer, die beim internationalen und in Hamburg ansässigen Publisher Tivola arbeitet.

 

Weitere Programmpunkte sind unter anderem das Format »Walk With Me«, das zu Spaziergängen in Videospielen einlädt und Welten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bereist, der offene Workshop zum Thema In-Game-Fotografie und die Crowd-Controlled Creativity Show, in der der britische Spieleentwickler und Komiker Alistair Aitcheson auf Befehle des PLAY-Publikums reagiert und im Zusammenspiel Performance-Kunst entstehen lässt.

 

Das für alle Festivalbesucher*innen offene Creative Gaming Studio bietet Mitmachstationen zum diesjährigen Festival-Motto »Take a Breath« an, bei denen zum Beispiel eigene Gamescontroller gebastelt oder Avatare über Tanzmatten gesteuert werden. Bei den »Hybrid Challenges« treten Festivalbesucher*innen vor Ort in Multiplayer-Games gegen Menschen online an, und passend zu Halloween findet am 31. Oktober von 19 bis 21 Uhr eine Taschenlampenführung nebst Horror-Spiel-Abend auf dem Festivalgelände statt. In »The Ultimate Tournament« entwickeln OddNina und Alistair Aitcheson auf Basis der Ideen und Eingebungen des Publikums via Smartphone oder spontan vor Ort das neueste und großartigste Spiel aller Zeiten.

 

Speakers‘ Corner, Nominierungen & Ausstellung

 

Solange es Platz gibt, können sich Interessierte für die Speakers‘ Corner bewerben, um eigene Themen, Ideen und Erfahrungen zum Thema digitale Spielkultur mit dem Festivalpublikum zu teilen. Die sechs für die internationalen Creative Gaming Awards nominierten Spiele stehen fest und sind während der Festivalzeit spielbar.

 

Nominiert in der Kategorie »Most Creative Game Award«:  Artholomew Video’s Stream Challenge von Alistair Aitcheson (GB), Puppet Play von Unechte Sachen (DE) und UNCURTAINTY von Malenu (CH).

 

 Nominiert In der Kategorie »Most Innovative Newcomer Award« für das beste Nachwuchsprojekt: It’s a Wrap! von Chanko Studios (FR/DE), Sky Caravan von Studio Bravarda (PT/BR) und Postal Secret von Ymar Games (DE).

 

Ausgezeichnet mit Honorable Mentions wurden: Atuel von Matajuegos (AR), Das ist kein Spiel mehr von Not So Serious (DE), Dot’s Home von Rise-Home Stories (US), Galaxy Bastards von Till Gilsbach (DE), Give Me Strength von James Poole und Laura Ryder (IE),

Glasfäden von Causa Creations (AT/DE/FR/VN), Hellcard von Thing Trunk (PL), My Voice Comes Up Through Me von Xavier Velastín (GB), somewhere.gl vom somewhere.gl Team (DE), SUPER IS HOT von Pyrofoux (FR), The Fabulous Fear Machine von Fictiorama Studios (ES), traVRsal von Impossible Robert (DE).

 

Neben diesen sechs nominierten Werken und 12 »Honorable Mentions« sind in der interaktiven Ausstellung zum Festivalmotto 23 internationale Spiele zu den Themenfeldern Stress, Reflexion und Entspannung zu entdecken, darunter auch Installationen und Vorabversion noch nicht erschienener Werke. Außerdem gibt es je ein herausragendes Spiel in der täglich wechselnden Open Exhibit, wodurch die PLAY mit insgesamt 48 Werken aufwartet, welche allesamt für den Publikumspreis der Creative Gaming Awards ausgewählt werden können. Die Award Show, moderiert von OddNina und Manu Fritsch, kann am 6. November um 20 Uhr live beim Festival oder via Twitch-Stream verfolgt werden.

 

Workshops & Fortbildungen

 

PLAY22 startet mit einem Vorprogramm: Schulklassen und Jugendliche können sich bei den Streetgame-Workshops an den Vor- und Nachmittagen schon eine Woche vor dem Festival in der Spielentwicklung ausprobieren. In der Festivalwoche finden dann 12 weitere Workshops für Schulklassen statt. Lehrkräfte und Multiplikator*innen können unter anderem die Fortbildungen »Take a Breath – Use Your Voice: Protest(ieren) in digitalen Spielen« sowie »Grundlagen von Creative Gaming« wahrnehmen. Die Teilnahme an allen Workshops ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich, Restplätze werden vor Ort kurzfristig vergeben.

 

Alle Informationen und das gesamte Programm unter: www.playfestival.de

 

Das PLAY22 – Creative Gaming Festival wird bereits zum 15. Mal durchgeführt und ist eine Veranstaltung der Initiative Creative Gaming e. V. und des jaf – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e. V.

Gefördert durch den Projektfonds Medien und Bildung Hamburg, der BürgerStiftung Hamburg, gamecity:Hamburg und dem JIZ – Jugendinformationszentrum Hamburg der BSB

Unterstützt von der HAW Hamburg – Fakultät Design, Medien und Information mit dem Masterstudiengang Games, dem Fonds für kreative Zwischennutzung von der Freien und Hansestadt Hamburg und der Hamburg Kreativ Gesellschaft, der htk academy, KUTI-Spiele, DOMO Camp und der Kurzfilm Agentur Hamburg

Gesponsert durch siebold/hamburg messebau GmbH, BettaF!sh, Fritz Kola

Medienpartner: Polaris

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OneGate Media

Studio Hamburg Enterprises heißt OneGate Media


Der deutsche Film- und Fernsehvertrieb Studio Hamburg Enterprises wird ab sofort unter dem Namen OneGate Media firmieren.

 

»Die Umbenennung in OneGate Media ist der nächste Schritt in der Entwicklung unseres Unternehmens. Sie führt zu mehr Sichtbarkeit unseres Vertriebes für alle unsere Partner und Kunden und rückt unser attraktives Content-Portfolio in ein neues Licht. Wir freuen uns, neue hervorragende Film- und Fernsehproduktionen zu entdecken und in unser Programm aufzunehmen, die Serviceangebote weiterzuentwickeln und mit der sich ständig verändernden Produktions- und Vertriebslandschaft mitzuwachsen«, sagt Tania Reichert-Facilides, Geschäftsführerin von OneGate Media.

  

OneGate Media wurde vor über 60 Jahren als Tochtergesellschaft des NDR gegründet und ist Teil der Studio Hamburg Gruppe, einem der führenden Produktionshäuser in Deutschland. 70 Mitarbeiter an den drei Standorten Hamburg, München und Berlin sind in sechs Vertriebsteams - Digital Distribution VOD, DVD & Blu-Ray, TV Sales in Deutschland, Licensing, Footage Sales und International Sales - im weltweiten Vertrieb von Film und TV-Inhalten aktiv.

 

 OneGate Media ist internationaler Vermarkter von High End-Produktionen unter anderem in den Bereichen Crime (LOST IN FUSETA/FFP New Media; DER USEDOM-KRIMI, Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft und Razor Filmproduktion), Feelgood (PRAXIS MIT MEERBLICK / Real Film, Berlin), Dokumentationen (DIE ARTENRETTER / Doclights) sowie Family & Kids (DIE PFEFFERKÖRNER / Letterbox).

 

OneGate Media steht Produzenten bei der Finanzierung von Filmen und Serien zur Seite und engagiert sich bei ausgewählten Projekten, wie zuletzt bei der High End-Dokuserie REEPERBAHN SPEZIALEINHEIT FD65, auch als Koproduktionspartner.

 

Als einer der führenden Independent-Distributoren im deutschsprachigen Raum vermarktet OneGate Media aktiv rund 2.500 Filme und Serienstaffeln auf DVD und Blu-Ray, sowie im Video on Demand, betreibt eigene SVoD- und AVoD-Channels und ist technischer Zulieferer und Lizenzpartner der großen VoD-Plattformen.

 

Das YouTube-Portfolio der OneGate Media umfasst über 30 Kanäle mit nationaler und internationaler Ausrichtung. Mit diesen Channels erreicht das Unternehmen Millionen von Abonnenten.

 

OneGate Media zählt zu den Lizenzpartnern von ARD-Plus und vermarktet exklusiv die Marken des NDR und Radio Bremen, sowie die Archive der Tagesschau und des NDR.

 

Weitere Informtionen: www.onegate.de

 


Explorer Konferenz #3

Zukunftskongress


Aufbruch oder Untergang? Wie wirken sich neue digitale Tools auf die Filmbranche aus? Wie verändert sich die Filmproduktion und die Auswertung von Geschichten in Zeiten des radikalen Wandels? Im Rahmen von FILMFEST HAMBURG lädt die Explorer Konferenz #3 am 7. Oktober 2022 dazu ein, diesen relevanten Fragen gemeinsam mit internationalen Gästen nachzugehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Einen kleinen Vorgeschmack bieten vorab drei Explorer Impuls-Veranstaltungen ab Juli.

 

Das Programm der halbtägigen Explorer Konferenz richtet sich an Produzent·innen, Finanziers, Förderinstitutionen und Studierende und umfasst eine Vielzahl von Themen, die Filmschaffende in Europa aktuell bewegen. In Keynotes und Case Studies geht es unter anderem um Diversifikation als Business Strategie, zu erwartende Entwicklungen im Filmvertrieb und automatisiertes Reporting. Außerdem wird debattiert, wie die communitybasierte Entwicklung von Stoffen, der Einsatz von Virtual Production und Deep Fakes die Realität von Filmproduktion und Storytelling verändern.

 

Deutsche und internationale Sprecher·innen geben in der Katholischen Akademie Einblick in ihre Arbeit und ihre Strategien und vermitteln zukunftsorientiertes Wissen. In ihren Beiträgen beleuchten sie gegenwärtige Phänomene und Entwicklungen einer sich im Umbruch befindenden Filmbranche.

 

Zum Auftakt der neuen Explorer-Saison findet am Mittwoch, 6. Juli von 11 bis 12 Uhr der erste von drei monatlich online gehosteten Explorer Impulsen statt. Jochen Laube (Sommerhaus Serien) und Katja Siegel (VICE Media) sprechen am Beispiel des Instagram Echtzeitprojektes @ichbinsophiescholl über (Non-) Fiktionales Storytelling auf Instagram.

 

 >> Kostenfreie Anmeldung zum Explorer Impuls #4: www.explorer-konferenz.de/impuls

 

>> Anmeldung zur Explorer Konferenz #3 Early Bird Tickets (bis 1. August 2022): www.explorer-konferenz.de

Die Konferenzsprache ist Englisch. Das komplette Konferenzprogramm wird nach und nach auf der Website bekannt gegeben.

 

 Die Explorer Konferenz wird organisiert von FILMFEST HAMBURG, in Partnerschaft mit dem Produzentenverband und mit Unterstützung der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

 

Foto: Bettina Theuerkauf

 

Lieblingsfilme Open Air

Lieblingsfilme Open Air


Das FILMFEST HAMBURG-Publikum durfte über seinen Lieblingsfilm abstimmen. 30 Filme aus den letztjährigen Programmen standen zur Auswahl. Diese vier Filme haben die meisten Stimmen erhalten und werden in den nächsten Wochen und Monaten in verschiedenen Open Air Kinos in der Hansestadt laufen, darunter In The Mood for Love von Douglas Sirk-Preisträger Wong Kar-wei. Der Eintritt ist frei.

 

 

8. Juli 2022 ab 21.45 Uhr | zeise kinos, Innenhof Altonaer Rathaus

IN THE MOOD FOR LOVE, Regie: Wong Kar-wei|Hongkong, 2000 | OmU

 

Der opulent ausgestattete Liebes- und Sehnsuchtsfilm In The Mood for Love feierte seine Deutschlandpremiere im Jahr 2000 bei FILMFEST HAMBURG. Der chinesische Regisseur Wong Kar-wei als eine der wichtigsten Stimmen des asiatischen Kinos wurde in dem Jahr mit dem Douglas Sirk Preis ausgezeichnet. Die Geschichte spielt im Hongkong der 60er Jahre. Der Zeitungsredakteur Chow bezieht mit seiner Ehefrau eine neue Wohnung in einem Haus der Shanghai-Community. Unter ihren neuen Nachbarn ist Su Li-zhen, eine wunderschöne junge Frau, die ebenfalls erst seit kurzem mit ihrem Mann dort wohnt. Während ihre Ehepartner fast nie zu Hause sind, begegnen Chow und Su sich beinahe täglich und werden Freunde. Doch eines Tages sind sie gezwungen, den Tatsachen ins Auge zu sehen: ihre Ehepartner haben eine Affäre miteinander. Zwischen den beiden entwickelt sich ein gefährliches Spiel voller Erotik, Liebe und Verzweiflung. Hauptdarsteller Tony Leung Chiu Wa gewann beim Festival in Cannes den Preis bester Hauptdarsteller.

 

 

Voraussichtlich 29. Juli 2022 ab Sonnenuntergang Open-Air-Sommerkino – Evangelische Stiftung Alsterdorf

MUSTANG, Regie: Deniz Gamze Ergüven | Frankreich, Türkei, Deutschland, 2015 barrierefrei, OMU

 

Frühsommer in einem Dorf im Norden der Türkei. Lale und ihre vier Schwestern tollen auf dem Heimweg von der Schule mit einigen Jungs im Meer herum. Ihr angeblich unmoralisches Verhalten löst einen Skandal aus – mit ungeahnten Folgen: Nach und nach verwandelt sich das Haus der Familie in ein Gefängnis. Hausarbeit ersetzt die Schule, Ehen werden arrangiert. Doch die Sehnsucht der Schwestern nach Freiheit ist groß und wird nicht kleiner. Mustang ist ein wunderbar trotziges Plädoyer gegen eine erzkonservative Männergesellschaft und wurde bei der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes 2015 mit dem Europa Cinemas Label Award sowie dem Lux Prize ausgezeichnet. Als französischer Beitrag wurde er unter anderem für einen Oscar als bester fremdsprachiger Film und für einen Golden Globe Award nominiert.

 

 

12. August 2022 21.15 Uhr | Schanzenkino Open Air, Sternschanzenpark

BILLY ELLIOT – I WILL DANCE, Regie: Stephen Daldry | Großbritannien, 2000 | dt. Synchronfassung

 

Als die Box- und Ballettgruppe sich im nordenglischen Durham die Trainingshalle teilen muss, entdeckt der elfjährige Billy den Tanz für sich, hängt die Boxhandschuhe erleichtert an den Nagel und beginnt mit Begeisterung zu trainieren – heimlich. Sein streikender Minenarbeiter-Vater und -Bruder würden es nie verstehen. Nur seine Ballettlehrerin ermutigt ihn, bei der Royal Ballet School in London vorzutanzen. Der Debütfilm von Stephen Daldry feierte im Jahr 2000 seine Weltpremiere beim Filmfestival in Cannes. Hauptdarsteller Jamie Bell, gewann unter anderem den britischen BAFTA Award als bester Hauptdarsteller, Regisseur Stephen Daldry, Drehbuchautor Lee Hall und Schauspielerin Julie Walters als engagierte Ballettlehrerin wurden für den Oscar nominiert.

 

Voraussichtlich Anfang September 2022 ab Sonnenuntergang Rooftop Cinema, Phoenix-Center Harburg

LITTLE MISS SUNSHINE, Regie: Jonathan Dayton, Valerie Faris |USA, 2006 | OMU

 

Opa kokst, der pubertierende Dwayne weigert sich seit Monaten zu sprechen, Onkel Frank ist suizidgefährdet, Papa ein erfolgloser Selfmademan, Mama versteht unter Nahrung Fast Food (mit Salat!) und die siebenjährige Olive hat eine große Brille und große Träume. Herzlich willkommen bei den Hoovers! In dieser Familienkomödie, die 2006 bei FILMFEST HAMBURG als Abschlussfilm lief, begeben sich die sechs Familienmitglieder in einem alten VW-Bus von Albuquerque nach Kalifornien. Dort findet der Schönheitswettbewerb zur Little Miss Sunshine statt und Olive hat den festen Vorsatz, den Contest zu gewinnen. Bei der Oscarverleihung 2007 wurde der Film in den Kategorien bester Nebendarsteller (Alan Arkin) und bestes Originaldrehbuch (Michael Arndt) ausgezeichnet. Nominiert war er außerdem als bester Film und die Schauspielerin Abigail Breslin (Olive) als beste Nebendarstellerin.

 

Stress-Level senken

Stress-Level senken


 

 »Take a Breath!« ist das Motto des PLAY – Creative Gaming Festivals. Vom 31. Oktober bis 6. November sind Fans der digitalen Spielekultur und Kunst eingeladen, vor Ort in Hamburg und von überall auf der Welt online die kreativen Potentiale von digitalen Spielen zu entdecken.

 

Bei der diesjährigen Festivaledition geht es um das Innehalten. Was macht ein glückliches und entspanntes Leben aus? Wie lässt sich dem alltäglichen Druck und Stress spielerisch begegnen  und wie wirken sich die Arbeits- und Lebensbedingungen auf die Geschichten und Welten digitaler Spiele aus? In Workshops, Ausstellungen und Shows können die Festivalbesucher*innen die 

unterschiedlichen Schwerpunkte des Themas ergründen, neue ormate entdecken, miteinander diskutieren und spielen. Das Publikum kann entscheiden, wie es das Festival besucht: via Stream, über die virtuelle Festival-Location oder live vor Ort. Alle Präsenzveranstaltungen der PLAY22 finden im ArtStadt Mönckebergstraße 2/4 (ehemals Karstadt Sport) statt.

 

Creative Gaming Awards – jetzt einreichen!

 

Vom 10. Juni bis 17. Juli 2022 können Spieleentwickler*innen und Künstler*innen aus der ganzen Welt ihre Spiele und spielerische Medienarbeiten für die Creative Gaming Awards einreichen. Die internationalen Preise werden in den Kategorien Most Creative Game Award und Most Innovative Newcomer Award vergeben und zeichnen innovative Nachwuchsproduktionen und Werke aus, welche den Spielenden die Möglichkeit geben, innerhalb ihrer Welten kreativ zu interagieren. Eine internationale Jury mit Fachleuten der Gamesbranche entscheidet über die Gewinner*innen. Die nominierten Werke können in der PLAY-Ausstellung entdeckt und gespielt werden. Mit dem Audience Award kürt das Publikum außerdem den Festivalliebling aus allen Spielen der Ausstellung

Kinostart

Kinostart & Weltpremiere


Am 12. Mai kommt der dokumentarische Spiefilm HEINRICH VOGELER - AUS DEM LEBEN EINES TRÄUMERS in die Kinos.

 

In Anwesenheit der Regisseurin, des Produzenten, zahlreicher Protagonist*innen und Schauspieler*innen findet am 12 Mai 2022 im Bremer Theater am Goetheplatz die Weltpremiere von Marie Noëlles Film HEINRICH VOGELER – AUS DEM LEBEN EINES TRÄUMERS über den Maler, Grafiker, Architekten, Designer, Pädagogen und Schriftsteller Heinrich Vogeler statt. Vogeler war außerdem Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede. Farbfilm Verleih bringt den Film bundesweit in die Kinos.

 

Marie Noëlle ( DIE FRAU DES ANARCHISTEN) stellt in ihrem Film HEINRICH VOGELER – AUS DEM LEBEN EINES TRÄUMERS die außergewöhnliche Biografie von Heinrich Vogeler in den Mittelpunkt. In einer Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm bringt sie Schlüsselszenen seines Lebens auf die Kinoleinwand. In den Hauptrollen spielen Florian Lukas als Heinrich Vogeler, Anna-Maria Mühe als Magda Vogeler und Naomi Achternbusch als Paula Modersohn-Becker. Vor der Kamera stehen außerdem Uwe Preuss, Johann von Bülow, Alice Dwyer und Samuel Finzi.

 

Auf der dokumentarischen Ebene kommen neben Vogelers direkten Nachfahren auch zeitgenössische deutsche und französische Künstler*innen wie Norbert Bisky, oder Sophie Sainrapt sowie Historiker*innen, Literat*innen und Kenner*innen der europäischen und internationalen Kunstszene zu Wort. Im Dialog mit ihnen wird Vogelers Werk und Leben reflektiert und ein Bogen von der damaligen Kunstszene zur Gegenwart geschlagen, und es werden universelle Fragen nach der Natur von Kunst und künstlerischem Dasein am Beispiel Vogelers erzählt.

 

HEINRICH VOGELER ist eine Produktion von Kinescope Film (Produzent: Matthias Greving) in Koproduktion mit NDR/ARTE (Redaktion: Claudia Cellarius) und wurde gefördert von der nordmedia und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF).

 

Foto: Benjamin Eichler

 

 

Jubiläum

Vorfreude(n)


FILMFEST HAMBURG und das MICHEL Kinder und Jugend Filmfest feiern in diesem Jahr runde Geburtstage. Mit Freundeskreis-Filmvorführungen, Kooperationsveranstaltungen und einer Drehbuchlesung sowie mit Workshops und Vorführungen für die jungen Zuschauer*innen stimmt das 1992 gegründete Festival in den nächsten Wochen und Monaten auf das Jubiläum ein.

 
»Wir freuen uns, mit verschiedenen Sonderaktionen auf FILMFEST HAMBURG im Herbst einzustimmen und schon vorab mit unseren langjährigen und treuen Fans und filmbegeisterten Hamburger*innen den Film und das Kino zu feiern. Nach zwei verhaltenen Jahren wird es wieder Zeit für ein richtiges Filmfest«, sagt Festivalleiter Albert Wiederspiel.


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Unter der Leitung von Dennis Albrecht und seinem Team und gemeinsam mit dem Hammerbrooklyn Youth Innovation Center bietet das MICHEL Filmfest zwischen den Festivalzeiten regelmäßig kostenlose Filmworkshops an. Beim nächsten MICHEL-Workshop am 14. Mai von 12 bis 16 Uhr für Kinder und Jugendliche von 8 bis 16 Jahren wird eine Mittelalter-Fantasy-Szene im Bergedorfer Schloss gedreht. Sie ist Bestandteil eines bereits begonnen Filmprojektes zum Thema Frieden

 

>>Seit drei Jahren gibt es die AG Filmfestival, ein Zusammenschluss von über 60 deutschen Filmfestivals, um sich auszutauschen, zu vernetzen und bessere Bedingungen für Filmfestivals in Deutschland zu schaffen. Das nächste Treffen findet im Rahmen des Kurzfilm Festival Hamburg statt, und FILMFEST HAMBURG lädt am 4. Juni zu einem Branchen-Apéro ein.

  

>>Im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg beleuchtet FILMFEST HAMBURG zusammen mit dem Filmfest Hamburg Freundeskreis unter dem Titel »In der Dunkelkammer der Erinnerungen« mit drei Filmvorführungen die Bedeutung von fotografischen Erinnerungen für die nachfolgenden Generationen: Memory Box (2021) vom Künstler*innen-Duo Joana Hadjithomas und Khalil Joreige – die beiden stellen ihren Film persönlich vor (6. 6., 19.30 Abaton), Nelly & Nadine (2022) vom Dokumentarfilmemacher Magnus Gertten (4.7.,19.30 Uhr Abaton) sowie Missing und Revolutionary Memories of Bahman Who Loved Leila von Farahnaz Sharifi (1.8., 19.30 Abaton). Die iranische Regisseurin ist in Hamburg zu Gast und führt im Anschluss an das Screening ein Filmgespräch mit dem Publikum.  

 

>>Im Sommer werden unter freiem Himmel ausgewählte FILMFEST-Filme der letzten 30 Jahre gezeigt. Das Hamburger Publikum stimmt über seinen Lieblingsfilm ab. Die vom FILMFEST-Programmteam vorausgewählten 30 Filme aus 30 Jahren werden in den nächsten Wochen auf der Website von FILMFEST HAMBURG sowie in Hamburger Medien vorgestellt. Die Abstimmung erfolgt online über die FILMFEST HAMBURG-Website. Die Filmvorführungen sind voraussichtlich am 8. Juli (Zeise Open Air), 29. Juli (Alsterdorf Open Air) und 12. August (Open Air Schanzenkino). Weitere Infos folgen.

 

>>An der frischen Luft zeigt das MICHEL Kinder und Jugend Filmfest am letzten Ferienwochenende der Hamburger Schulferien (13.8./14.8.) ausgewählte Filme für Kinder zwischen 4 und 16 Jahren.

 

 >>Anlässlich des deutschen Kinostarts von Mittagsstunde (Regie: Lars Jessen, Drehbuch: Dörte Hansen, Catharina Junk) am 18. August, lädt FILMFEST HAMBURG am 17. August (tbc.) zu einer Drehbuchlesung ins Levantehaus mit anschließender Preview im Passage Kino ein.

 

Nach dem Motto »Filmfest für alle – überall in Hamburg« wurde 1992 das erste FILMFEST HAMBURG als Zusammenschluss der Hamburger Kinotage und des Europäischen Low Budget Film Forums eröffnet. Bis heute feierten über 3000 nationale und internationale Filmproduktionen bei FILMFEST HAMBURG ihre Welt-, Europa- oder Deutschland-Premiere. Das Festival ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen, die Besucherzahlen haben sich seit 1992 mehr als verzehnfacht. Mit dem Amtsantritt von Albert Wiederspiel, der seit 2003 die Arbeit seiner Vorgänger*innen Rosemarie Schatter (1992), Gerhard von Halem (1994) und Josef Wutz (1995 bis 2002) fortsetzt, fand 2003 das erste MICHEL Kinder und Jugend Filmfest für die jüngsten Kinobesucher*innen statt.

 

Heiner-Carow-Preis für Gewalten

Heiner-Carow-Preis für Gewalten


Kameramann Rafael Starman ist für den Film Gewalten (Produktion: Kinescope Film) von Constantin Hatz in Berlin mit dem Heiner-Carow-Preis der DEFA Stiftung ausgezeichnet worden. Erstmals geht der Preis in der Berlinale-Sektion Perspektive Deutsches Kino an ein Talent aus den Gewerken.

 

Der Heiner-Carow-Preis zur Förderung der deutschen Filmkunst wird an ein Talent vergeben, das mit seinen Fähigkeiten im jeweiligen Gewerk einen Dokumentar- oder Spielfilm der Sektion Perspektive Deutsches Kino besonders geprägt hat. Der Preis wird von der DEFA-Stiftung ausgelobt und ist mit 5.000 Euro dotiert.

 

Die Jury (Alexander Iskrov, DEFA-Stiftung; Sandra Kaudelka, Filmemacherin; Ute Lubosch, Schauspielerin) war irritiert und beindruckt zugleich. In ihrer Jurybegründung heißt es: »GEWALTEN hat es uns nicht leichtgemacht, er ist nicht gefällig, wir waren ihm ausgeliefert, aber es ist ein Film, der nachhallt, dessen intensiven Bildern wir uns nicht entziehen konnten, der zu Fragen zwingt, auf die sich schwer Antworten finden lassen. In einer Welt voller Brutalität, erschafft Rafael Starman mit seiner Bildgestaltung eine unglaubliche Poesie. Mit seinen perfekt komponierten Bildern kreiert er eine beklemmende Atmosphäre, die keine Dunkelheit scheut. Gleichzeitig gibt er dem großartigen Ensemble voller neuer, unverbrauchter Gesichter viel Raum und setzt sie gekonnt in Szene. Wir mussten uns GEWALTEN im wahrsten Sinne des Wortes erkämpfen, doch trotz aller Hürden und Klippen ist dieser Film auch dank der Bilder vor allem eines: Kino, Kino, Kino!«

 

Ein großes Lob kommt auch von Kinescope Film-Geschäftsführer Matthias Greving: »Die Kamera von Rafael Starman formt GEWALTEN mit großartigen und fein komponierten Bildern zu einer ganz eigenen Welt. Sein Gespür für jedes noch so kleine Detail steht immer im Dienste einer strikten Dramaturgie und eines steten Bewusstsein für die Entwicklung seiner Charaktere. Eine großartige Auszeichnung für einen großartigen Kameramann – sehr verdient, lieber Rafael!«

 

Rafael Starman hat wie Regisseur Constantin Hatz an der Filmakademie Ludwigsburg studiert und war als Kameramann bereits bei dessen Filmen FUGE, BRUT und STAMMTISCH beteiligt.

 

Die Berlinale-Sektion Perspektive Deutsches Kino widmet sich seit 20 Jahren dem deutschen Filmnachwuchs. Neu in diesem Jahr ist der erweiterte Blick auf die vielfältigen filmischen Gewerke, die zum Gelingen eines Films beitragen. Für jeden Film der Sektion wurde ein Perspektive-Talent aus den Bereichen Dokumentarfilm-Regie, Kamera, Montage, Produktion und Szenenbild ernannt.

 

Der Kinospielfilm GEWALTEN erzählt die Geschichte des Teenagers Daniel (Malte Oskar Frank), der seinen todkranken Vater (Robert Kuchenbuch) pflegt und von seinem aggressiven Bruder (Eric Cordes) ausgenutzt wird. Daniels Leben ist geprägt von Gefühlskälte und Gewalt. Trost findet der 14-jährige in der Natur, in einem dichten Wald. Als er den ebenso naturverbundenen Außenseiter Marcel (Paul Wollin) kennenlernt, glaubt er, einen Freund gefunden zu haben. Vor der Kamera von Rafael Starman stehen außerdem Paul Wollin, Susanne Bredehöft, Beatrix Strobel und Ben Felipe.

 

GEWALTEN wurde produziert von der Bremer Kinescope Film (Matthias Greving, Produzent; Kirsten Lukaczik, ausführende Produzentin; Janina Sara Hennemann, Creative Producerin) und gefördert mit Mitteln der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen, der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Deutschen Filmförderfonds.

 

Die KINESCOPE FILM ist eine unabhängige Filmproduktion mit Sitz in Bremen, sowie weiteren Firmen und Niederlassungen in Hamburg, Köln und Frankfurt. Das Team um Regisseur und Produzent Matthias Greving produziert seit 2015 nationale und internationale Spielfilme - und Serien sowie Dokumentarfilme und Reportagen für Kino, TV und Online.

 

Foto: Daniel Seiffert, Berlinale 2022

 

European Shooting Stars Awards

European Shooting Stars Awards


Zehn europäischen Schauspielerinn und Schauspieler wurden am 14. Februar im Rahmen der Berlinale mit den European Shooting Stars Awards ausgezeichnet.

 

Die zehn von einer internationalen Jury ausgewählten europäischen Shooting Stars für 2022 sind: Gracija Filipović (Kroatien), Marie Reuther (Dänemark), Anamaria Vartolomei (Frankreich), Emilio Sakraya (Deutschland), Clare Dunne (Irland), Hanna van Vliet (Niederlande), João Nunes Monteiro (Portugal), Timon Sturbej (Slowenien), Evin Ahmad (Schweden) und Souheila Yacoub (Schweiz).

 

Host des Abends war die spannische Schauspielerin und ehemaliger Shooting Star Natalia De Molina, die in dem anschlißenden Wettbewerbsbeitrag Un año, una noche von Isaki Lacuesta vor der Kamera steht.

Nach vier intensiven Branchentreffen mit Casting-Direktoren und der internationalen Presse war die Preisverleihung in Anwesenheit der Festivaldirektoren Mariette Rissenbek und Carlo Chatrian sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claudia Roth, für die Schauspielerinnen und Schauspieler Höhepunkt und Abschluss des internationalen Programm.

Seit 25 Jahren ist EUROPEAN SHOOTING STARS ein wichtiges Sprungbrett für die internationale Karriere der ausgewählten Schauspielerinnen - darunter Matilda de Angelis (Atlas, The Undoing), Carey Mulligan (The Dig, Promising Young Woman, The Great Gatsby), Alba Rohrwacher (Happy as Lazzaro), Oscar-Gewinnerin Alicia Vikander (Beckett, Tomb Raider), Riz Ahmed (Encounter, Sound of Metal, Rogue One: A Star Wars Story, Mogul Mowgli), George MacKay (München - Edge of War, 1917), und Jannis Niewöhner (Kids Run, Je suis Karl).

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Festivalpremiere für GEWALTEN von Constantin Hatz


Der Spielfilm GEWALTEN von Constantin Hatz (Produktion: Kinescope Film), feiert in der Sektion Perspektive Deutsches Kino als einer von insgesamt sieben Titeln Weltpremiere bei den 72. Internationalen Filmfestspielen in Berlin (10. bis 20.2.)

 

»Wir freuen uns riesig! Ein besserer Start ins Jahr geht kaum. Constantin wurde 2018 für sein Drehbuch zu GEWALTEN für den Thomas-Strittmatter-Preis nominiert, so haben wir uns kennengelernt. Wir sind stolz, dass wir zusammen mit einem großartigen Team vor und hinter der Kamera seinen Kinospielfilm produzieren durften und auch aktuell mit diesem talentierten Nachwuchsregisseur weiter zusammenarbeiten«, sagt Produzent und Kinescopefilm -Geschäftsführer Matthias Greving.

 

Der Kinospielfilm GEWALTEN erzählt die Geschichte des Teenagers Daniel (Malte Oskar Frank), der seinen todkranken Vater (Robert Kuchenbuch) pflegt und von seinem aggressiven Bruder (Eric Cordes) ausgenutzt wird. Daniels Leben ist geprägt von Gefühlskälte und Gewalt. Trost findet der 14-jährige in der Natur, in einem dichten Wald. Als er den ebenso naturverbundenen Außenseiter Marcel (wer spiel Marcel? )kennenlernt, glaubt er, einen Freund gefunden zu haben. Vor der Kamera von Rafael Starman stehen außerdem Paul Wollin, Susanne Bredehöft, Beatrix Strobel und Ben Felipe.

 

GEWALTEN wurde produziert von Kinescope Film (Matthias Greving, Produzent; Kirsten Lukaczik, ausführende Produzentin; Janina Sara Hennemann, Creative Producerin) und gefördert mit Mitteln der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen, der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Deutschen Filmförderfonds.

 

Die Berlinale-Sektion »Perspektive Deutsches Kino« widmet sich seit 20 Jahren dem deutschen Filmnachwuchs. Erstmals werden 2022 nicht nur die ausgewählten Regisseurinnen und Regisseure gewürdigt, sondern auch Talente aus den Bereichen Dokumentarfilm-Regie, Kamera, Montage, Produktion und Szenenbild. Das Perspektive-Talent für GEWALTEN ist Rafael Starman, der wie Constantin Hatz an der Filmakademie Ludwigsburg studierte und als Kameramann bereits bei dessen Filmen FUGE, BRUT und STAMMTISCH beteiligt war.

 

Regisseur und Autor Constantin Hatz schloss 2017 sein Regiestudium an der Filmakademie Ludwigsburg mit dem Langspielfilm BRUT ab. Der Film feierte bei den 51. Internationalen Hofer Filmtagen Premiere. Für seinen Dokumentarfilm HELIKOPTER HAUSARREST wurde Hatz 2015 mit dem Sonderpreis des deutschen Kurzfilmpreises ausgezeichnet.

 

Die KINESCOPE FILM ist eine unabhängige Filmproduktion mit Sitz in Bremen und weiteren Niederlassungen in Hamburg, Köln und Frankfurt. Das Team um Regisseur und Produzent Matthias Greving produziert seit 2015 nationale und internationale Spielfilme – und Serien sowie Dokumentarfilme und Reportagen für Kino, TV und Online.

 

Foto: Kinescope Film/Rafael Starman