Neustart fürs Kino

Neustart fürs Kino


FILMFEST HAMBURG zeigt auch in diesem besonderen Jahr ein internationales Programm, das die aktuellen Entwicklungen des Weltkinos abbildet, Neuentdeckungen und Unbekanntes präsentiert sowie Filme von den Festivals in Cannes, Venedig und Toronto in die Hansestadt holt, um so zu einem Neustart für das Kino beizutragen.

Mit 76 Filmen in neun Sektionen präsentiert FILMFEST HAMBURG in diesem Jahr ein konzentriertes Programm in den Festivalkinos Abaton, CinemaxX Dammtor, Metropolis, Passage und Studio-Kino. Alle Filme des Programms werden im Kino zu sehen sein. Um Besucher·innen die Teilnahme zu ermöglichen, werden bei ausgewählten Filmen die aufgrund der Hygienevorschriften freibleibenden Kinositze in den digitalen Raum verlegt. Das Konzept wurde mit den Kinobetreibern abgestimmt und stellt durch die reduzierte Anzahl der Video-On-Demand-Tickets sicher, dass es als nachhaltiges Modell das Ökosystem von Vertrieb, Festivals und Kinoauswertung erhält. In Abstimmung mit den Lizenzgebern können 50 Titel des Programms auf der in Kooperation mit festivalscope und shift72 entstandenen Plattform STREAMFEST HAMBURG ab dem jeweiligen Premierentermin bis Festivalende abgerufen werden. Im Kino und im Stream zu sehen sind auch einige Filme aus dem Programm der 17. dokumentarfilmwoche Hamburg, die in diesem Jahr bei FILMFEST HAMBURG zu Gast ist.

In Venedig wurde in der vergangenen Woche die Sektion »Orizzonti« mit dem griechischen Film Apples eröffnet. Der Debütfilm von Christos Nikou, dem ehemaligen Regieassistenten von Yorgos Lanthimos, wurde am Lido von der Kritik gefeiert und erzählt von einer eigenartigen Pandemie, die zu Gedächtnisverlust führt.

Nach Hamburg kommt auch Quo Vadis, Aida? von Jasmila Žbanić, der zuvor im Wettbewerb von Venedig sowie auf dem Filmfestival in Toronto zu sehen sein wird. Die bosnische Regisseurin hatte für ihr Debüt Esmas Geheimnis – Grbavica den Goldenen Bären der Berlinale erhalten und erzählt in ihrem neuen Film eine Familientragödie vor dem Hintergrund des Massakers in Srebrenica.

Der polnische Film Sweat vom schwedischen Regisseur Magnus von Horn gehörte in diesem Jahr zur Offiziellen Auswahl der Filmfestspiele von Cannes, die aufgrund der Pandemie nicht stattfinden konnten. Der Film über eine Instagram-Influencerin, der die reale Welt in Gestalt eines Stalkers zu nah kommt, feiert seine Deutschlandpremiere in der Hansestadt.

Der philippinische Filmemacher Lav Diaz war im vergangenen Jahr in Hamburg zu Gast und sein Werk wurde im Format »Gegenwartskino im Fokus« beleuchtet. Auch sein neuer Film Genus Pan ist bei FILMFEST HAMBURG zu sehen, ebenso wie die neuen Werke einiger anderer Größen des Weltkinos: darunter City Hall von Frederick Wiseman, Kajillionaire von Miranda July, Vergiftete Wahrheit von Todd Haynes und Never Gonna Snow Again von Małgorzata Szumowska.

Damit Publikum und Gäste von FILMFEST HAMBURG trotz Kontaktbeschränkungen nicht nur im Kinosaal zusammenkommen, wird es in diesem Jahr einen alternativen Treffpunkt unter freiem Himmel geben. Zwischen Abaton, CinemaxX Dammtor und Grand Elysée Hotel gelegen, bietet der Außenbereich der Turmbar auf der Moorweide einen zentralen Ort der Begegnung.

MICHEL Filmfest

MICHEL Programm


Sune kehrt nach Hamburg zurück: Nach der Premiere von Sune vs Sune im vergangenen Jahr kommt mit Sune – Bester Mann das zweite Abenteuer des schwedischen Regisseurs Jon Holmberg auf die Leinwand. Kleine und große Cineast·innen zwischen vier und 14 Jahren können sich beim 18. MICHEL Kinder und Jugend Filmfest vom 26. bis 29. September 2020 außerdem auf Filme aus Frankreich und Großbritannien sowie auf zwei neue Folgen der Pfefferkörner freuen.

»Auch in diesem besonderen Jahr, das erstmals kompakt an vier Tagen stattfindet, wird es in den Kinosälen und online ein kleines, feines MICHEL Kinder und Jugend Filmfest geben. Vieles wird wie immer sein: wir zeigen tolle Filme und zwei neue Abenteuer der Pfefferkörner. Auch die ›Reihe für Minis‹ wird es geben, wir stellen pädagogisches Begleitmaterial zu den Filmen zur Verfügung, und wir bieten einen Workshop vor Ort an, natürlich mit Abstand«, sagt MICHEL-Leiterin Ronja Niendorff.

Die MICHEL-Filme werden von Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 16 Jahren im Kinosaal vorgestellt, sie führen die Interviews mit den Gästen und leiten die Publikumsgespräche. Auch die MICHEL MOVIE KIDS sind wieder im Einsatz. Für ihre Radiosendung am 3. Oktober von 10 bis 11 Uhr auf TIDE 96.0 führen sie vorab Interviews mit den Regisseur·innen und stellen die aufgezeichneten Gespräche auch online bereit. Der MICHEL-Filmpreis wird in diesem Jahr ausgesetzt.

 

Da in diesem Jahr nicht alle Plätze in den Kinos belegt werden dürfen, können für die »Reihe für Minis« sowie für die Filme Perfekt 10 und Meine Familie und der Wolf zusätzlich Streamingtickets gekauft werden. Fast alle Filme werden in der Originalsprache gezeigt und live im Kinosaal eingesprochen, Perfekt 10 wird mit deutschen Untertiteln präsentiert.

 

Das MICHEL Kinder und Jugend Filmfest wurde 2003 von Festivalleiter Albert Wiederspiel gegründet und ist seitdem eine feste Programmsektion bei FILMFEST HAMBURG.

Festival-Experiment

Festival-Experiment mit Zukunft


Das viertägige VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival ist am 7. Juni 2020 mit der Vergabe des Publikumspreises an die Experience Gravity VR und einem Konzert in Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival zu Ende gegangen.

 

»Unser Experiment, mit VRHAM! VIRTUAL das Festival für internationale VR-Kunst in den virtuellen Raum zu verlegen, ist geglückt«, so Ulrich Schrauth. Der künstlerische Leiter freut sich über die positive Resonanz der nationalen und internationalen Gäste und über den großen Zuspruch. »Allein über 600 Registrierungen auf unserer Website für die Brillen-Rabatt-Aktion in Kooperation mit grover.com und DKB, für Steam-Codes und Freischaltungen, dazu kommen weit über 2000 Besucher*innen, die unsere Eröffnung am Donnerstag verfolgt haben. Hochgerechnet auf die vier Festivaltage gehen wir aktuell von über 20.000 Viewern auf unseren Kanälen inklusive Museum of Other Realities und Magenta VR aus“, sagt Ulrich Schrauth.

 

Der Publikumspreis für die beste Experience des künstlerischen Programms geht an Gravity VR von Fabito Rychter und Armir Admoni. Die beiden Künstler setzen sich mit dem Fallen auseinander und inszenieren es als ein friedliches Schweben in der Schwerelosigkeit. Der bereits bei der Eröffnung von einer internationalen Fachjury (Liz Rosenthal, Jesse Damiani, Kay Watson) vergebene VRHAMMY Award mit freundlicher Unterstützung der ZEIT-Stiftung geht an The Key von Celine Tricart. Eine lobende Erwähnung wurde für Daughters of Chibok von Joel ‘Kachi Benson ausgesprochen.

 

Highlights des Programms waren unter anderem der Artist Talk mit den Künstler*innen Michelle-Marie Letelier (The Bone), Christian Lemmerz (La Apparizione) und Michel Lemieux (iCarus), über die Möglichkeiten von VR-Kunst in Zeiten physischer Distanz. In Kooperation mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein wurden im Rahmen des Residency-Programms die Projekte Captured und The smallest of Worlds – a Social Landscape of collected Privacy vorgestellt. Die CyberRäuber haben Einblicke gegeben in ihre theatrale Installation CyberBallett. VRHAM! VIRTUAL endete am 7. Juni musikalisch: In Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) und mit Unterstützung der NORDAKADEMIE-Stiftung wurde das Werk Tessellatum von Donnacha Denney live von Viola da Gamba-Spieler Liam Byrne zusammen mit den Musiker*innen Johanna Ruppert (Violine), Friedemann Slenczka (Viola), Simone Drescher (Violoncello) und Kristina Edin (Kontrabass) aus dem Festivalhub in das Museum of Other Realities und auf YouTube übertragen. Das aufgezeichnete VRHAM!-Konzert aus dem Oberhafen wird als eines von drei »Moondog-Konzerten« der Startschuss sein für den »Sommer der Möglichkeiten« des diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festivals.

 

Zahlreiche Partner haben die digitale Ausgabe des seit 2018 stattfindenden Festivals unterstützt. Ulrich Schrauth: »Mit VRHAM! VIRTUAL haben wir erfolgreich die wachsenden digitalen Möglichkeiten erforscht. Noch nie hat ein Festival mit Begegnung und sozialer Interaktion im virtuellen Raum stattgefunden. Wir haben mit dieser Ausgabe eine virtuelle Variante von VRHAM! –  inklusive einer von INVR.Space großartig gestalteten virtuellen Gleishalle –  kreiert, die mit uns weiter wachsen wird und uns die Chance eröffnet, bei allen kommenden Editionen neben der physischen Durchführung auch ein digitales VRHAM! Festival anzubieten.«

Die 18 Arbeiten aus dem künstlerischen Programm können noch bis zum 4. August 2020 im Museum of Other Realities und über die Magenta VR App erlebt werden.

 

Das vierte VRHAM Virtual Reality & Arts Festival findet als physisches Festival  voraussichtlich Anfang Juni 2021 im Hamburger Oberhafenquartier statt.

Klein aber (sehr) fein

Klein aber (sehr) fein


FILMFEST HAMBURG findet statt! Vom 24. September bis 3. Oktober 2020 wird es eine der aktuellen Situation angepasste 28. Ausgabe des Hamburger Publikumsfestivals geben - mit Kinovorführungen und einem digitalen Film- und Rahmenprogramm.

Das FILMFEST-Team zeigt in diesem Jahr bis zu 70 Filme in zehn Sektionen. Geplant sind Filmaufführungen in den sechs üblichen Festivalkinos Abaton, CinemaxX Dammtor, Passage, Metropolis und Studio Kino. Aufgrund der zu erwartenden Platzbeschränkungen in den Kinos bietet FILMFEST HAMBURG zusätzlich Streaming-Tickets an, um die Platzkapazitäten der jeweiligen Kinos voll auszuschöpfen.

»Seit dieser Woche ist ein Kinobesuch in Hamburg wieder möglich! Wir freuen uns für alle Kinobegeisterten und auch für die Kinobetreiber·innen. Das motiviert uns wirklich sehr, mit allen Beteiligten, mit unseren Partnern und Sponsoren, die uns auch in der aktuellen Situation weiterhin treu zur Seite stehen, in diesem Jahr eine kleine, feine, etwas andere Festivalausgabe auf die Beine zu stellen«, sagt FILMFEST HAMBURG-Leiter Albert Wiederspiel.
Auch wird die 17. dokumentarfilmwoche hamburg bei FILMFEST HAMBURG zu Gast sein und Teile ihres Festivalprogramms nachholen, das im April 2020 ausfallen musste. Die dokumentarfilmwoche wird am letzten Filmfest-Wochenende das Metropolis bespielen und mit Filmemacher·innen sprechen. Das 2019 eingeführte Programm »Filmfest ums Eck« mit Filmaufführungen in den Stadtteilkinos wird fortgeführt.

FILMFEST HAMBURG verzichtet bei den Filmeinreichungen für die diesjährige Ausgabe auf den deutschen Premierenstatus. Auch die Wettbewerbe werden ausgesetzt. Einzige Ausnahme ist der mit 5.000 Euro dotierte Commerzbank-Publikumspreis, der in diesem Jahr an den besten Film des gesamten Festivals verliehen wird. Nach den Filmen wird es in den Kinos digitale Live-Gespräche oder vorab aufgezeichnete Q&A's mit den Gästen geben, die alle auch auf der FILMFEST-Website abrufbar sein werden. »Wir freuen uns über jeden Gast, der im Herbst den Weg nach Hamburg findet. Aufgrund der Reisebeschränkungen werden sicherlich weniger Filmemacher·innen kommen können«, sagt Albert Wiederspiel. »Trotzdem möchten wir unseren Besucher·innen so viel Festivalfeeling wie möglich vermitteln, dazu gehören immer auch die Gespräche am Ende eines jeden Films. Die Rahmenveranstaltungen für Branche und Publikum werden ebenfalls an die aktuelle Situation angepasst. Das heißt auch unsere Talks und Panels sowie die Bargespräche mit den Filmemacher·innen im Fokus und das Cinephile Quartett werden überwiegend digital stattfinden.«

Aufgrund des bundesweiten Verbots von Großveranstaltungen bis Ende August und der erschwerten Planbarkeit, wird es in diesem Jahr kein Binnenalster Filmfest geben. Das Festival unter freiem Himmel ist eine Kooperation mit dem City Management und dem Verein Lebendiger Jungfernstieg und sollte zum Filmfest-Auftakt und zur Spielzeiteröffnung der Hamburgischen Staatsoper ursprünglich vom 3. bis 6. September 2020 stattfinden.

VRHAM! VIRTUAL

Gemeinsam virtuell VR Kunst entdecken


Das VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival 2020 findet statt: Festivalbesucher*innen aus Hamburg und aller Welt sind ab dem 4. Juni 2020 eingeladen, ausgewählte Virtual-, Augmented- und Mixed Reality-Kunstwerke im digitalen Raum zu erleben, internationale Künstler*innen zu treffen, sich digital auszutauschen und an einem virtuellen Festival mit Eröffnung, Partnerevents und Live-Programm teilzunehmen. Einreichtermin für 360°-Filme, die sich künstlerisch mit der aktuellen Situation auseinandersetzen, ist der 8. Mai 2020. VRHAM! VIRTUAL wird in Zusammenarbeit mit dem Museum of Other Realities (MOR) und Kaleidoscope, dem weltweit wichtigsten Netzwerk für Virtual Reality-Kunst, präsentiert.

 

»Die momentane Situation in Bezug auf die akute COVID-19-Pandemie stellt auch uns vor große Herausforderungen. Das VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival präsentiert VR-Kunst aus aller Welt und lebt von der persönlichen Begegnung zwischen Publikum und Künstler*innen, wie schon bei unseren letzten beiden sehr erfolgreichen Festivaleditionen im Hamburger Oberhafen. In diesem Jahr ist alles anders, und wir machen aus der Not eine Tugend: Mit VRHAM! VIRTUAL bieten wir 2020 eine überwiegend digitale Version unseres Festivals an, mit so viel Festivalfeeling wie möglich«, sagt Ulrich Schrauth, Künstlerischer Leiter von VRHAM! »Wir freuen uns sehr, dass so viele unserer langjährigen Partner uns auch auf dem neuen Weg begleiten und bereits jetzt ihre Unterstützung für das ambitionierte Projekt zugesagt haben.«

 

Open Call - Künstlerischer Blick auf die Krise

 

VRHAM! lädt Künstler*innen aus aller Welt ein, sich filmisch mit der aktuellen Krise auseinanderzusetzen. Einreichtermin für 360°-Filme mit innovativen Ansätzen ist der 8. Mai 2020. Die ausgewählten Filme werden im VR Cinema der diesjährigen virtuellen Festivaledition gezeigt.

 

Internationale Zusammenarbeit

 

Als Plattformpartner für die künstlerische Ausstellung des Festivals konnte VRHAM! das Museum of Other Realities (MOR) und das Netzwerk für Virtual Reality-Kunst Kaleidoscope gewinnen. Das MOR ist seit 2017 ein virtuelles Museum, ein Schaufenster für VR-Kunst und ein Ort, an dem sich Künstler*innen austauschen und vernetzen können. Das Netzwerk Kaleidoscope bringt weltweit Künstler*innen und Branche zusammen, um neue XR-Projekte zu entwickeln, zu finanzieren und zu verbreiten. »Mit unseren neuen Partnern überprüfen wir zurzeit die Zugangsmöglichkeiten. Diese sollten möglichst niederschwellig und unkompliziert sein«, erläutert Ulrich Schrauth. Im Idealfall sollen die Festivalbesucher*innen über die VRHAM!-Webseite den passenden Zugangsweg zum vielfältigen Programm wählen können und die Technik nutzen über die sie bereits privat verfügen. Angedacht sind außerdem Partnerschaften mit Verleihern von VR-Technik, um den Zuschauer*innen die erforderlichen Geräte zur Verfügung zu stellen.

 

VRHAM! VIRTUAL ist ein Experiment. Es ist das erste Kunst-Festival, das sein komplettes Programm in eine nahezu reale Erlebniswelt mit virtuellen Features überführen wird. Der Kern von VRHAM! bleibt dabei bestehen: weltweit herausragende künstlerische VR-Arbeiten zu zeigen und deren Macher*innen vorzustellen. Neben der virtuellen Ausstellung sind digitale Panels, Keynotes, Partys und ein Live-Programm geplant.

Kultur auf einen B(K)lick

Kultur auf einen B(K)lick


Ob Theater, Ausstellung, Konzert oder Lesung: Mit der NDR Kultur Karte können Kulturinteressierte zu vergünstigten Preisen an ausgewählten Kulturveranstaltungen teilnehmen. Ab sofort ist es noch einfacher, auf der neuen Website die kulturelle Vielfalt im Norden zu entdecken – ganz bequem am Computer, auf dem Tablet oder auf dem Handy.

 

Die von der Agentur No agency im Auftrag von NDR Media neu gestaltete Website ndrkulturkarte.de gibt einen Überblick über das umfassende Kulturangebot der rund 150 Kulturpartner und 35 Partnerkinos in den fünf Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.

 

 »Die wichtigste Neuerung der Website ist die Shop-Integration. Die interessierten Besucher können sich nicht nur über das Angebot informieren, sondern die NDR Kultur Karte sofort online bestellen und sie über neue Zahlungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel PayPal online bezahlen. Der wichtigste Klickpfad ist der zum Shop. Der Call-To-Action-Button ‚Karte bestellen‘ befindet sich im Header und ist somit von jeder Seite zu erreichen«, sagt No agency-Geschäftsführerin Lilian Jepsen. Eine große Herausforderung für die Agentur war die Zielgruppenansprache: »Mit dieser modernen Website möchten wir auch junge Kulturbegeisterte ansprechen. Es ist uns aber ebenso wichtig, dass sich die treuen und langjährigen Besitzer der NDR Kultur Karte weiterhin auf der neuen Website zurechtfinden.«

 

Herzstück ist die Veranstaltungsseite, die wie ein Kulturkalender funktioniert: NDR Kultur Karteninhaberinnen und -inhaber können sich von den angezeigten und kuratierten Veranstaltungen inspirieren lassen, nach Bundesland und Stadt filtern und schnell die jeweilige Wunschausstellung oder die Lieblingslesung finden.

 

Carsten Neitzel, Geschäftsführer NDR Media: »Wir freuen uns über den neuen Internetauftritt der NDR Kultur Karte. Dieser überzeugt mit einer intuitiven Nutzerführung und einem responsiven Webdesign. Kulturinteressierte können sich zukünftig zu Hause oder von unterwegs auf der neuen Website über ermäßigte und kostenfreie Veranstaltungen informieren und als Besitzer der NDR Kultur Karte die vielseitigen kulturellen Angebote vergünstigt nutzen. Zeitgemäß gibt es die NDR Kultur Karte ab sofort auch papierlos in digitaler Form direkt für das Smartphone.«

 

NDR Media ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) mit Sitz in Hamburg. Zu den Geschäftsfeldern gehören neben der Werbezeitenvermarktung für Hörfunk und Fernsehen unter anderem auch Event- und Kooperationsmarketing, Sponsoring und Crossmedia.

 

Führungswechsel

Führungswechsel


Katharina Jann, Ulrich Meyer-Horsch und Jan Oberndorff übernehmen ab Januar 2020 die Geschäftsführung der Schule für Schauspiel Hamburg (SfSH). Das neue Leitungsteam tritt die Nachfolge von Michaela Uhlig und Olivia Rüdinger an, die die staatlich anerkannte Schule 1987 gemeinsam gegründet haben und noch bis Ende des Jahres leiten.

 

Jan Oberndorff, der bereits seit 2011 zur Geschäftsleitung der Schule für Schauspiel gehört, wird zusammen mit Ulrich Meyer-Horsch die künstlerische Leitung übernehmen. Beide haben ihre Ausbildung an der SfSH absolviert, standen als Schauspieler auf Theaterbühnen und vor der Kamera und arbeiteten erfolgreich als Regisseure und Dozenten im In- und Ausland. Ulrich Meyer-Horsch war stellvertretender Intendant der Kreuzgangspiele Feuchtwangen, Gastprofessor an der Yeditepe Universität Istanbul und ist Ausbilder im Rahmen der internationalen Michael Chekhov Association in New York.

 

Jan Oberndorff und Ulrich Meyer-Horsch sind für das Curriculum der dreijährigen Ausbildung zum Theater- und/oder Filmschauspieler/in und die Fortbildungsangebote verantwortlich, die kontinuierlich ausgebaut und an die Anforderungen des Marktes angepasst werden sollen. Außerdem möchten sie Kooperationen mit Theatern und Produktionsfirmen ausbauen und die Internationalisierung der Schule vorantreiben. »In allen Bereichen des Lebens wird Austausch und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg immer selbstverständlicher. Wir werden mit internationalen Schulen zusammenarbeiten und wollen für Studierende aus dem Ausland noch attraktiver werden. Unser Ziel ist es, in zwei bis drei Jahren unsere Ausbildung in den ersten beiden Semester zweisprachig anzubieten«, sagt Jan Oberndorff.

 

Die kaufmännische Leitung liegt in den Händen von Katharina Jann. Die studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaftlerin arbeitete unter anderem am Thalia Theater, als Produktionsleiterin für Christoph Schlingensiefs letzte internationale Inszenierung »Via Intolleranza II« und als Assistentin der Geschäftsführung an der Schule für Schauspiel Hamburg. Nach einem Zwischenstopp als Marketing-Assistentin an den Hamburger Kammerspielen kehrte sie 2014 als Geschäftsleiterin und Verantwortliche für die Bereiche Presse und Marketing an die SfSH zurück. Im neuen Geschäftsführungs-Team wird sie neben ihren betriebswirtschaftlichen Aufgaben auch Theatergeschichte und Selfmanagement unterrichten.

 

Auf dem Lehrplan der staatlich anerkannten Schauspielschule in der Oelkersallee 33 stehen alle relevanten Schauspielmethoden, die in den vergangenen hundert Jahren entwickelt worden sind (Jerzy Grotowski, Michael Chekhov, Konstantin Stanislawski, Sanford Meisner) um den Schüler_innen eine möglichst große Wahlfreiheit und Entfaltungsmöglichkeit zu bieten. Im letzten Ausbildungsjahr können die Studierenden zwischen einem auf den Bereich Theater bzw. Film spezialisierten Abschluss wählen, um sich auf die sehr unterschiedlichen Arbeitsbedingungen jeweils optimal vorbereiten zu können.

 

Das Dozententeam der Schule besteht aus renommierten Praktikern aus der Theater- und Filmszene. Absolvent_innen der SfSH spielten bzw. spielen aktuell unter anderem am Thalia Theater (Jennifer Wollny in »Der Spieler« ), Altona Theater (Johan Richter, Nadja Wünsche in »Die Kempowski-Saga«; Selina Bödewadt, Mats Kampen, Jacob Loerboks, Hannes Träbert, in »Shakespeare in Love« ), Hamburger Kammerspiele (Lisa Tschanz in »Glücklich in 90 Minuten« ) und Ernst Deutsch Theater (Alina Hidic, Flavio Kiener, Rabea Lübbe, Daniel Schütter in »Pension Schöller« ). Beim Musical »Harry Potter«, das am 15. März 2020 Premiere feiert, sind Tino Frers, Cornelius Henne und Uwe Serfain mit dabei. Weitere namhafte Schauspieler_innen, die ihre Ausbildung an der Schule für Schauspiel Hamburg absolviert haben, sind unter anderem Pheline Roggan, Patrick Abozen, Niklas Osterloh, Aybi Era und Henny Reents.

Lesen macht glücklich

Lesen macht glücklich


Der nicaraguanische Schriftsteller und Cervantes-Preisträger 2017 Sergio Ramírez ist Namenspatron der Bibliothek des Instituto Cervantes Hamburg.

 

»Für die Freie und Hanstadt ist die Umbenennung der Bibliothek eine große Ehre«, sagte Schulsenator Ties Rabe am Montagabend im Rahmen einer Feierstunde im Instituto Cervantes Hamburg in Anwesenheit von Sergio Ramírez. Es werde damit nicht nur die literarische Leistung des Schriftstellers gewürdigt, sondern auch dessen politisches und gesellschaftliches Engagement für sein Heimatland, mit dem Hamburg über die Städtepartnerschaft mit Léon freundschaftlich verbunden sei. Literatur sei auch immer ein Weg zur Reflexion und zur Veränderung, so Rabe. »Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen, dass viele Menschen hierherkommen.«

 

 »Bibliotheken haben in unserer heutigen Zeit eine große Bedeutung«, sagte Luis García Montero, Direktor der Cervantes Institute, in seinem Grußwort. »Wir können das Lesen, die Literatur als Metapher demokratischer Gesellschaften verstehen. Freiheit wurde immer durch das Lesen gefördert.« Sergio Ramírez als einer der wichtigsten Erzähler Nicaraguas und als politischer Mensch, der unter den totalitären Systemen gelitten hat, passe perfekt als Namensgeber. Er habe niemals den Glauben an die Utopie verloren und stehe für die demokratische Identität seines Landes.

 

Sergio Ramírez freut sich »in der der Bibliothek des Instituto Cervantes Hamburg jetzt unter Büchern zu leben, dem Paradies, von dem Borges immer geträumt hat.« In seiner Ansprache verglich er ein Buch mit einem Haus, das aus vielen Räumen und Etagen besteht, ein Haus mit offenen Türen und Fenstern mit unterschiedlichen Ausblicken. Es erfülle ihn mit Glück, durch das Lesen und mit Büchern in andere Landschaften einzutauchen, immer jemand anderes sein zu dürfen und mit jeder Seite seine Vorstellungskraft zu erweitern. »Lesen macht glücklich«, so der Schriftsteller, der im Anschluss an die Feierstunde im Instituto Cervantes Hamburg vor rund 100 Gästen sein neuestes Buch Um mich weint keiner mehr vorstellte. Die deutschen Passagen hat der Schauspieler Rolf Becker vorgetragen.

 

Seit 2005 werden die Bibliotheken der Cervantes Institute meistens nach einem Cervantes Literatur-Preisträger (»Premio Cervantes«) benannt. Die Preisträger*innen werden nach ihrer besonderen Beziehung zu der Stadt oder dem Land, in dem sich das jeweilige Instituto Cervantes befindet, ausgewählt. Das Instiuto Cervantes Hamburg hat als letzter deutscher Standort seine Bibliothek umbenannt. Namensgeber der Instituts-Bibliotheken in Berlin, Bremen, Frankfurt und München sind der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa, der chilenische Dichter Gonzalo Rojas, der spanische Dichter Antonio Gamoneda und der paraguayische Schriftsteller Augusto Roa Bastos.

 

Die öffentlich zugänglichen Sergio Ramírez Bibliothek im Bug des Chilehauses stellt unter fachkundlicher Leitung des Bibliothekars Arturo Munguía Mediavilla neben zeitgenössischer Literatur und Zeitschriften und einer ständig wachsenden spanischen Kinderbuchsammlung auch DVDs mit aktuellen Filmen und Filmklassikern aus Spanien und Lateinamerika sowie CDs mit Musik aller Stilrichtungen zur Verfügung.

 


Neuer Ort, neuer Termin, neue Leitung

Neue Leitung, neuer Ort, neuer Termin


Noch bis zum 19. Dezember 2019 können Schüler*innen und junge Erwachsene bis 27 Jahre sowie Filmstudierende ihre Kurzfilme für das 31. Hamburger Nachwuchsfilmfestival abgedreht! am 25. und 26. März 2020 im Uebel & Gefährlich einreichen.

 

Das Hamburger Nachwuchsfilmfestival abgedreht! möchte die gesamte Bandbreite der in Hamburg und in der Metropolregion produzierten Filmprojekte zeigen. Erwünscht sind aktuelle, in 2018/2019 entstandene Filme aller Genres. Das können Filme sein, die in der Schule, in Jugendeinrichtungen oder in Hochschulen entstanden sind oder von freien Gruppen und Einzelpersonen produziert wurden.

 

Unter der neuen Leitung von Carina Steffen-Schwering findet das Festival am 25. und 26. März 2020 erstmals im Uebel & Gefährlich statt:

 

»Wir möchten mit dem Festival zukünftig die Vernetzung und den Austausch der Filmemacher*innen untereinander intensivieren. Der bei jungen Menschen beliebte Musikclub Uebel & Gefährlich eignet sich mit seiner lockeren und kommunikativen Atmosphäre hervorragend dafür, sagt Festivalleiterin Carina Steffen-Schwering.

 

Neben den Filmvorführungen mit anschließendem Q & A auf der Bühne wird es jeweils an den Vormittagen interaktive Impulse von professionellen Filmemacher*innen geben. Mit der aktuell im Rahmen des Projektfonds »Kultur & Schule« geförderten Abgedreht FilmSchool sollen Hamburger Schulen stärker in die Abläufe des Festivals eingebunden werden. So wird es im Vorfeld von abgedreht! Filmprojekte an den neuen Partnerschulen (Stadtteilschule Mitte, Gymnasium Lerchenfeld, Margaretha-Rothe-Gymnasium und Stadtteilschule Meiendorf) des Festivals geben, bei denen Filme entstehen. Ebenfalls werden sich die Schüler*innen und Lehrkräfte der Partnerschulen schon vor dem Festival im Unterricht mit den eingereichten Filmen befassen und Fragen an die Filmemacher*innen, die sie bei abgedreht! kennenlernen können, vorbereiten. Auf dem Festival wird es zusätzlich einen Intensivworkshop für abgesandte Schüler*innen der Partnerschulen geben.

 

Regisseur*innen wie Angelina Maccarone, Fatih Akin, Sven Taddicken, Özgür Yildirim, Benjamin Teske und Janek Rieke haben ihre Filme beim Hamburger Nachwuchsfilmfestival abgedreht, das im vergangenen Jahr 30. Jubiläum feierte, gezeigt.

 

abgedreht! wird veranstaltet vom jaf – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e.V., vom Jugendinformationszentrum (JIZ) Hamburg und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Weitere Unterstützer sind das Uebel & Gefährlich, das Mediennetz Hamburg e.V. und das up-and-coming Internationales Film Festival Hannover.

 

Informationen zur Einreichung und zum Filmfestival gibt es unter www.abgedreht-hamburg.de

Kultureller Brückenschlag

Kultureller Brückenschlag


Im Rahmen einer Feierstunde wird am 25. November 2019 die öffentliche Bibliothek des Instituto Cervantes im Chilehaus in »Bibliothek Sergio Ramírez« umbenannt. Namensgeber ist der nicaraguanische Schriftsteller Sergio Ramírez, der 2017 mit dem »Premio Cervantes«, einem der bedeutendsten Literaturpreise der spanischsprachigen Welt, ausgezeichnet wurde. Sergio Ramírez wird an dem Abend sein neuestes Buch Um mich weint niemand mehr vorstellen.

 

»Wir freuen uns sehr, dass Sergio Ramírez nach Hamburg kommt. Mit der Namensgebung möchten wir nicht nur einen der wichtigsten Erzähler Lateinamerikas ehren, sondern mit unserer Bibliothek im Instituto Cervantes, die offen ist für alle, eine kulturelle Brücke zwischen der Hansestadt und der hispanischen Welt schlagen«, sagt Pedro Jesús Eusebio Cuesta, Direktor des Instituto Cervantes Hamburg.

 

Sergio Ramírez: »Bücher sind die beste Nachbarschaft der Welt. In der Bibliothek des Instituto Cervantes Hamburg werde ich jetzt unter Büchern leben, dem Paradies, von dem Borges immer geträumt hat.«

 

Weitere Gäste des Abends sind anderem der spanische Generalkonsul in Hamburg, Pedro Antonio Villena Pérez, der Hamburger Senator für Schule und Berufsbildung, Ties Rabe, und der Direktor der Cervantes Institute, Luis García Montero.

 

Seit 2005 werden die Bibliotheken der Cervantes Institute meistens nach einem Cervantes Literatur-Preisträger (»Premio Cervantes«) benannt. Die Preisträger*innen werden nach ihrer besonderen Beziehung zu der Stadt oder dem Land, in dem sich das jeweilige Instituto Cervantes befindet, ausgewählt. Sergio Ramírez, 1942 in Masatepe geboren, lebte zwischen 1973 und 1975 als Stipendiat des DAAD-Künstlerprogramms in West-Berlin und war 2001 Gastprofessor an der Freien Universität Berlin. Nach dem Sturz des Regimes 1979 war er Mitglied der fünfköpfigen Regierung Nicaraguas und von 1984 bis 1990 Vizepräsident. Dann überwarf er sich mit den Sandinisten. Bis heute engagiert er sich für Menschenrechte und ist eine der wichtigsten oppositionellen Stimmen in seinem Land. Ramirez, der sich als Schriftsteller, wie er selber sagt, in der »Rolle eines Zeugen« sieht, ist Mitbegründer von EDUCA, dem Verlag der Mittelamerikanischen Universitäten in Costa Rica und arbeitet als Autor und Literaturprofessor.

 

Anlässlich der feierlichen Namensgebung wird es in der Bibliothek eine Ausstellung mit über 70 Werken und Veröffentlichungen des Schriftstellers geben. Sein neuestes Buch Um mich weint niemand mehr stellt Sergio Ramírez im Gespräch mit Inke Gunia, stellvertretende geschäftsführende Direktorin am Institut für Romanistik an der Universität Hamburg und Luis García Montero, Direktor der Cervantes Institute, persönlich vor. Die deutschen Passagen liest der Schauspieler Rolf Becker.

 

 

Feierliche Namensgebung mit Buchvorstellung

25. 11. 2019, 17.15 Uhr

Bibliothek des Instituto Cervantes

Chilehaus, Eingang B, 1. Etage,

Fischertwiete 1, 20095 Hamburg

 

Nach der Veranstaltung lädt das Instituto Cervantes zu spanischem Wein ein. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten

 

Sergio Ramírez steht für Interviews vor der Veranstaltung gerne zur Verfügung.

 

 

Über die Bibliothek des Instituto Cervantes

Die Bibliothek im »Bug« des Chilehauses gehört im weltweiten Verbund aller Bibliotheken der Kulturinstitute zum spanischen Bibliothekssystems. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich und stellt überwiegend zeitgenössische Literatur und Zeitschriften, spezialisierte Bibliografien und audiovisuelle Medien aus dem gesamten spanischsprachigen Raum zur Verfügung. Weitere Schwerpunkte sind die DVD-Sammlung mit aktuellen Filme und Filmklassikern aus Spanien und Lateinamerika mit spanischen, englischen und teilweise auch deutschen Untertiteln und die CD-Sammlung mit Musik aller Stilrichtungen. Es gibt außerdem einen großen Bestand an Lehr- und Lernmaterialen für den Spanischunterricht, eine ständig wachsende spanische Kinderbuchsammlung sowie E-Bücher in spanischer Sprache. Ansprechpartner vor Ort ist der Bibliothekar Arturo Munguía Mediavilla. Die Bibliothek veranstaltet in regelmäßigen Abständen Literaturzirkel für Erwachsene sowie Lesenachmittage für Kinder, darunter auch Leseförderungs-Initiativen. Fünfzehn Bibliotheken des Instituto Cervantes (darunter auch Hamburg und Berlin) nehmen an einem neuen Projekt teil: In einem virtuellen Leseclub können Nutzer*innen der deutschen Bibliotheken mit Nutzer*innen der Instituto-Cervantes-Bibliotheken von Sydney, Athen, Rabat oder Chicago diskutieren und sich austauschen.

 

Das Instituto Cervantes ist eine gemeinnützige, öffentliche Einrichtung, die 1991 vom spanischen Staat zur Förderung der spanischen Sprache und zur Verbreitung der hispanoamerikanischen Kultur gegründet wurde. Der Hauptsitz des Instituts befindet sich in Madrid und in Alcalá de Henares, dem Geburtsort des Schriftstellers Miguel de Cervantes. Das Instituto Cervantes ist weltweit die größte Institution für die spanische Sprache mit mehr als 70 Zentren auf fünf Kontinenten. Weitere deutsche Institute gibt es neben dem Standort Hamburg auch in München, Berlin, Bremen und Frankfurt.

 

 

Filmische Masterclass

Filmische Masterclass


Dass auch Sound Designer*innen Storyteller sind und sie mit ihren Klängen und Geräuschen Charaktere charakterisieren und emotionalisieren, beweist der Film Making Waves: The Art of Cinematic Sound. Die Regisseurin Midge Costin ist selber Sound Designerin und arbeitet als Professorin für Sound Design an der USC School of Cinematic Art. In ihrem Film lässt sie Regisseure wie George Lucas, Steven Spielberg, David Lynch oder Sofia Coppola zu Wort kommen, die erklären, welche Bedeutung die Tongestaltung für ihre Filme hatte. Außerdem versammelt sie die Sound Designer Walter Murch (The Conversation, Apokalypse Now!), Alan Splet (The Elephant Man), Ben Burtt (Star Wars, ET) und Gary Rydstrom (Toy Story, Jurassic Park) vor der Kamera.

 

MediaSoundHamburg präsentiert den Film, der beim Filmfest München 2019 Deutschlandpremiere feierte, exklusiv an drei Abenden im Studio Kino, Bernstorffstraße 93-95 in Hamburg. »Dieser Film ist ein Muss für alle Film- und Musikbegeisterte, es ist eine 90-minütige Masterclass und passt perfekt zu unserer Internationalen Sommerakademie für Filmmusik, Gamemusic und Sounddesign in Hamburg, zumal einige unserer Freund*innen und ehemaligen Gästen wie Ben Burtt mit dabei sind«, sagt MediaSoundHamburg-Leiter Achim Esser-Mamat.

 

MediaSoundHamburg präsentiert:
Making Waves: The Art of Cinematic Sound
Freitag, 13.12. 20.30 Uhr
Samstag, 14.12. 20.30 Uhr
Sonntag, 15.12. 20 Uhr
Studio Kino, Bernstorffstraße 93-95, 22767 Hamburg

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