scripts for sale

Gute Zeiten für Autor*innen


Gute Geschichten sind gefragt: Die Drehbuchagentin Elke Brand von scripts for sale beobachtet gravierende Marktveränderungen mit guten Chancen und mehr kreativer Freiheit für Autor*innen. Diese sollten stärker als bisher produzentische Aufgaben übernehmen, Verantwortung für die eigene künstlerische Leistung tragen und sichtbarer werden. 

 

»Als Agentinnen sind wir gefordert, diesen neuen Weg mitzugehen und unsere Autor*innen zu begleiten und zu stärken«, sagt Elke Brand. Seit 20 Jahren leitet sie die Agentur scripts for sale, vertritt Drehbuchautor*innen und Regisseur*innen,  vermittelt Verfilmungsrechte an Romanstoffen und vertritt mit der Agentur zurzeit exklusiv die Filmrechte für die Verlage dtv und Carlsen.

Der Beruf habe sich gewandelt, durch die neuen Plattformen seien bestehende Machtgefüge vor allem bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ins Wanken geraten. Die im Kontrakt 18 formulierten Forderungen der Drehbuchautor*innen über mehr Mitbestimmung bei Film und TV hätten Wirkung gezeigt und ein längst überfälliges Umdenken bei Produzenten und Sendern in Gang gesetzt. »Die Rolle der Autor*innen wurde aufgewertet, sie sind wichtige Partner*innen im kreativen Prozess und müssen heute mehr sein als Ideengeber*innen und Geschichtenerfinder*innen«, sagt Elke Brand. »Autor*innen übernehmen mehr und mehr Aufgaben eines Creative Producers, sie sollten idealerweise Marktkenntnisse haben und direkt mit ihren Auftraggebern/Sendern kommunizieren«.

Es seien genau diese Fähigkeiten, die Elke Brand ihren Kund*innen mit auf den Weg geben möchte. Neben den klassischen Agenturaufgaben möchte sie die Autor*innen auf ihre neue Rolle vorbereiten und sie ermuntern, sich selber zu hinterfragen und den eigenen Weg zu finden: Bin ich eher der Einzelkämpfer? Bin ich kommunikativ? Kann ich Leute im Team begeistern und einen Writers Room leiten? Bin ich bereit, offen über mich und meine Arbeit zu reden? Neben Selbstmarketing und Sichtbarkeit der eigenen Person zum Beispiel über eine eigene Website sollten sich Autor*innen vor  allem auch mit den Entwicklungen der Branche auseinandersetzen. Wie ticken die Auftraggeber*innen, welche Verschiebungen lassen sich auf dem Markt beobachten, welche internationalen Trends setzen sich in Deutschland durch?  Autor*innen  müssen anders als noch vor 15 Jahren Verantwortung übernehmen und sich aktiv einbringen. Elke Brand: »Wir unterstützen sie dabei, ihre eigene Handschrift zu entwickeln, ihre kreative Bandbreite zu zeigen und neue und auch radikale Geschichten zu erzählen.«

Die Agentur scripts vor sale wurde 1999  in Hamburg und Frankfurt von Elke Brand und Petra Hermanns als Medienagentur gegründet. Seit 2016 leitet Elke Brand die Agentur für Drehbuchautor*innen, Regisseur*innen und Literaturadaptionen allein und vertritt zusammen mit ihrer Kollegin Ellen Bleckmann rund 40 Autor*innen und Regisseur*innen, darunter Marc Blöbaum, Holger Karsten Schmidt, Nina Bohlmann, Andreas Dirr, Elena Senft, Florian Hanig und Elke Schuch. Die Agentur feiert ihr Jubiläum am 27. September 2019 im Rahmen des diesjährigen Filmfests Hamburg.

Foto: Frank P. Wartenberg

 

Schule für Schauspiel

Lebenserfahrungen


Der Regisseur Harald Weiler inszeniert das diesjährige Abschlussstück der Theaterklasse an der Schule für Schauspiel Hamburg. Auf dem Programm steht das Jugenddrama Sinn von Anja Hilling über fünf Lebenserfahrungen von höchster Intensität. Die Premiere ist am 9. August 2019.  

»Wir sind sehr stolz und glücklich, dass wir mit Harald Weiler einen Regisseur engagieren konnten, der auf fast allen Hamburger Bühnen gespielt und inszeniert hat und inzwischen im gesamten deutschsprachigen Raum arbeitet«, sagt Jan Oberndorff, der zusammen mit Michaela Uhlig und Olivia Rüdinger die Schule für Schauspiel Hamburg leitet.

Harald Weiler arbeitete nach seinem Schauspielstudium in Köln zunächst an Theatern in Essen, Neuss, Hannover, Köln, Berlin und Hamburg. Mit dem Thalia Theater wurde er 2001 (Liliom, Regie: Michael Thalheimer) und 2005 (Lulu, Regie: Michael Thalheimer) zum Theatertreffen der Berliner Festspiele eingeladen. Seit 2009 arbeitet Weiler verstärkt als Regisseur. Für seine Inszenierung des Theaterstücks Das Wind macht das Fähnchen von Philipp Löhle am Theater Kontraste in der Komödie Winterhuder Fährhaus wurde er 2012 mit dem Rolf Mares-Preis der Stadt Hamburg ausgezeichnet.

»Die Protagonist_innen in Anja Hillings Stück Sinn sehnen den Kontrollverlust herbei. Gleichzeitig haben sie große Angst, verletzt zu werden. Das Stück handelt von der ersten Liebe, dem Tod, der Einsamkeit, der Krankheit und dem unfassbaren Glück sich selbst zu begegnen. Und vom Jungsein«, erläutert Harald Weiler.

Sinn entstand als Auftragsproduktion des Thalia Theaters in Kooperation mit der Comédie de St. Etienne. Die Uraufführung fand 2007 im Thalia in der Gaußstraße statt.

Die Schule für Schauspiel Hamburg (SfSH) ist eine staatlich anerkannte und BAföG-geförderte Schauspielschule. Die dreijährige Ausbildung mit internationalen Dozent_innen, die alle aktuell als renommierte Theater- und Filmschauspieler_innen oder als Regisseur_innen arbeiten, kann wahlweise mit einem Film- oder Theaterabschluss oder mit beidem beendet werden.

 
Sinn |Regie: Harald Weiler
Abschlussinszenierung der Theaterklasse
Mit: Jannis Achermann, Jarmo Busch, Selina Bödewadt, Hannah Marie Dalmeyer, Pornpailin Distakul, Luca Hämmerle, Alina Hidic, Juliane Krug, Frederik Reents, Yves Zahnd 
Premiere: 9. August 2019 | 19.30 Uhr
Schule für Schauspiel Hamburg |Studio Bühne, Oelkersallee 33
Weitere Aufführungen: 10., 11., 16. & 17. August
Eintritt: 10 Euro, Karten an der Abendkasse
Reservierung unter: info@sfsh.de | 040/4302050

MediaSoundHamburg

Know-how mit Aussicht


Highlights der diesjährigen MediaSoundHamburg vom 9. bis 18. August 2019 im Elsa Brändström Haus in Hamburg-Blankenese sind unter anderem die MasterClass Sound Design mit Randy Thom (Direktor Sound Design, Skywalker Sound, zweifacher Oscar-Gewinner, Der Stoff, aus dem Helden sind, 1984 und The Incredibles, 2005), die »MasterClass Filmmusik« mit dem dänischen Filmkomponisten und Sounddesigner Kristian Eidnes Andersen (Antichrist, Lars von Trier; Submarino, Thomas Vinterberg, Ida, Pawel Pawlikowski), die »MasterClass Foley« mit Sue Harding (Foley-Künstlerin und Emmy-Award-Gewinnerin/Sherlock; beteiligt u.a. an Deine Juliet, Ich, Daniel Blake, James Bond 007 – Ein Quantum Trost, Brügge sehen … und sterben) und Adam Méndez (Foley- und ADR-Mixer, beteiligt u.a. an Tulpenfieber, Tanz ins Leben, Florence Foster Jenkins, Exodus: Götter und Könige, Jason Bourne und Inspector Barnaby) und die »MasterClass GameMusic« mit John Broomhall (Mitbegründer und Leiter von Game Music Connect, Komponist von Games-Klassikern wie Transport Tycoon und X-COM/UFO: Enemy Unknown) und Alastair Lindsay (Head of Audio bei CORD Worldwide, davor Leiter des Audio-Teams von Sony Interactive Entertainment Europe, Komponist u.a. von Tempest 2K, The Getaway, Eye Toy, SingStar, VR Worlds, RIGS und Horizon Zero Dawn).

 

Der Musiker, Musikproduzent und Komponist Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten) entwickelt in seinem Forum »Radical Soundtracks« Strategien gegen Stereotype Filmmusik, der dänische Komponist Jonas Struck und der Sound Designer Peter Albrechtsen erläutern in ihrem Forum »The Magical of Musical Collaboration« wie Musik und Sound das Drehbuch, die Aufnahme und auch die Bildbearbeitung beeinflussen können. Bereits eine Woche vor dem Start der Internationalen Sommerakademie für Filmmusik, Gamemusic und Sound Design findet in Kooperation mit der HAW vom 5. bis 8. August der »Music Production Workshop« statt. Thomas Görne und Made Indrayana geben Einblicke in die Produktion eines Tonträgers mit der Band Sahad & The Nataal Patchwork aus dem Senegal.

»Jedes Jahr kommen großartige internationale Filmkomponist*innen, Branchenprofis und Künstler*innen zu unserer internationalen Sommerakademie nach Hamburg, um ihr Wissen in unserer wunderbaren Location mit Blick auf die Elbe weiterzugeben und sich mit den Teilnehmer*innen auszutauschen. Wir möchten unseren Gästen in diesem Jahr eine noch größere Bühne bieten und uns stärker als bisher mit öffentlichen Konzerten in der Innenstadt für ein breites Publikum öffnen. Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr erstmals mit zwei Veranstaltungen im resonanzraum zu Gast sind«, sagt MediaSoundHamburg-Leiter Achim Esser-Mamat.

Bei der Afrikanischen Nacht am 10. August 2019 spielen ab 21 Uhr im resonanzraum unter anderem Sahad & The Nataal Patchwork aus dem Senegal, Topher Jaxx aus Sansibar/Tansania und Eric Wainaina aus Kenia. (Vorverkauf:15 €, Abendkasse: 20 €)

 

Auch die Preisverleihung des Young Talent Award Media Music findet im resonanzraum statt. Am 14. August werden um 20 Uhr die prämierten Kompositionen der ersten drei Preisträger, David Kolder (Niederlande), Tharcisio Vaz (Brasilien) und Deanna H. Choi (Kanada) vom Kaiser Quartett uraufgeführt. Auf dem Programm stehen außerdem die Stücke von Gijs Knol und Rinkie Bartels, die den diesjährigen Buma Music in Motion Awards gewonnen haben, und von Levente Kovacs, der mit dem diesjährigen German Game Music Award ausgezeichnet worden ist. Alle Preisträger*innen erhalten ein Stipendium für die MediaSoundHamburg. Als Special Guest wird der niederländische Komponist und Arrangeur Bob Zimmerman zusammen mit dem Kaiser Quartett eigene Kompositionen spielen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.

Der kenianische Singer/Songwriter Eric Wainaina, wird bei der Publikumsveranstaltung Ein Abend mit … am 11. August 2019 im Elsa Brändström Haus über seine Arbeit als Filmkomponist sprechen. Er schrieb unter anderem die Filmmusik für das von Tom Tykwer initiierte Projekt One Fine Day Films, produzierte die 52-teilige britisch-kenianische Kinder TV-Serie Tinga Tinga Tales und schrieb auch die Musik dazu. Das Musical Tinga Tinga Tales wird seit Sommer letzten Jahres unter anderem am Broadway aufgeführt. (Eintritt: 5 €)

MediaSoundHamburg ist eine internationale Sommerakademie für Filmmusik, Gamemusic und Sounddesign, die von nationalen und internationalen Partnern und Sponsoren unterstützt wird, darunter Dolby Institute (USA), Genelec (Finnland), Buma (Niederlande), Körber Stiftung, Hamburg Kreativ Gesellschaft und HAW Hamburg. Seit 2011 treffen im Elsa Brändström Haus in Hamburg-Blankenese nationale und internationale Filmkomponist*innen, Gamemusiker*innen und Sounddesigner*innen auf internationale Branchenprofis und renommierte Expert*innen. In verschiedenen Workshops, Master Classes und Foren arbeiten die Teilnehmer*innen zehn Tage lang an konkreten Projekten und bekommen neue Anregungen für ihr künstlerisches Schaffen. Bisherige Gäste in Hamburg waren unter anderem Patrick Doyle, Michael Nyman, Chris Huelsbeck, Christopher Young, Ben Burtt, Alva Noto, Michel van Dyke und Hauschka.

Filmfest ums Eck

Zu Gast in den Stadtteilen


Von Blankenese bis Bergedorf, von Wilhelmsburg bis Volksdorf: FILMFEST HAMBURG ist in der Festivalzeit in den Stadtteilen zu Gast und zeigt Filme aus dem aktuellen Programm.


Neben den fünf Festivalkinos Abaton, Metropolis, Cinemaxx Dammtor, Passage und Studio Kino ist FILMFEST HAMBURG erstmals in diesem Jahr in den Stadtteilen zu Gast. Nach dem Motto »Filmfest ums Eck« wird in der Festivalzeit der rote Teppich auch in Altona (Zeise Kinos), Bergedorf (Hansa Filmstudio), Blankenese (Blankeneser Kino), Hafencity (Astor Filmlounge), Volksdorf (Koralle Lichtspielhaus), Winterhude (Alabama Kino und das Magazin Filmkunsttheater) und Wilhelmsburg (Zinnwerke) ausgerollt.


»Das Kino als kultureller und sozialer Raum hat nichts an Faszination verloren und wir freuen uns, dass wir in der Festivalzeit an fast jedem Abend mit unseren Gästen ein anderes Kino im Hamburger Stadtgebiet besuchen dürfen. Mit unserer Sonderaktion möchten wir auf die großartige und engagierte Arbeit der Kinobetreiber*innen und Programmmacher*innen für die Stadtteilkultur hinweisen, ein bisschen Festivalflair in die Stadtteile bringen und das Publikum dort für FILMFEST HAMBURG begeistern«, sagt Festivalleiter Albert Wiederspiel.

Vom 28. September bis 4. Oktober wird es in den beteiligten Stadtteilkinos Sondervorführungen mit Gästen geben. Gezeigt wird ein Film aus dem aktuellen FILMFEST-Programm. Tickets sind bei den teilnehmenden Kinos sowie über FILMFEST HAMBURG erhältlich. Das Programm wird Mitte September mit dem Gesamtprogramm bekannt gegeben.

Kultur bewegt

Kultur bewegt


Das Move the North-Festival schlägt eine kulturelle Brücke zwischen den Städten Hamburg, Kopenhagen und Malmö und bringt Kulturschaffende aller Sparten zusammen. Auftaktveranstaltung des Festivalprogramms in Hamburg ist die Musik Lounge  - »Gin & Jazz« am 24. Mai 2019 um 19.30 Uhr in der Drilling-Bar.

Zu Gast sind der schwedische Musiker Berndt Sjögren mit Band sowie der dänische Musiker Jonathan Fjord Bredholt vom nordischen Trio Hvafugl. Der Film- und Theaterschauspieler Andreas Grötzinger aus Hamburg wird ausgewählte Texte vortragen. Das Kick Off Event ist eine Kooperation mit der Hansestadt Stade und wird von der Hamburger Behörde für Kultur und Medien und der Senatskanzlei Hamburg unterstützt.

»Wir freuen uns über dieses nordische Zusammenspiel und glauben fest an die grenzüberschreitende Kraft von Kultur. Genau darum geht es uns mit Move the North: Wir sind Festival und Netzwerk zugleich und möchten durch Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Koproduktionen die nordischen Regionen zusammenwachsen lassen und neue Impulse setzen«, erläutert die Move the North-Initiatorin Jana Pulkrabek. Mit ihrer Firma Manusarts realisiert die Hamburger Regisseurin und Schauspielerin zusammen mit ihrem Bruder Petja Film- und Theaterproduktionen und initiiert künstlerische Kooperationsprojekte. 2017 gründete sie zusammen mit Jeremy Thomas-Poulsen das HIT - House of International Theatre in Kopenhagen.
 
Move the North präsentiert 2019 ganzjährig und mit Unterstützung zahlreicher lokaler Partner in Kopenhagen, Hamburg und Malmö an ca. 100 Tagen bis zu 30 kulturelle Veranstaltungen, darunter Konzerte, Theaterinszenierungen, Ausstellungen, Lesungen, Workshops, Poetry Slams sowie Nachwuchsförderprogramme und Network Events. Neben dem Austausch von Gastproduktionen in den Bereichen Theater, Musik, Film und Kunst werden neue, internationale cross-border Projekte produziert und in allen drei Ländern aufgeführt. Schirmherr des Move the North-Festivals 2019 ist der Hamburg-Botschafter in Kopenhagen, Jens-Peter Saul.

Weitere Events im Rahmen des Hamburger Festivalprogramms sind die Move the North-Filmtage im Metropolis-Kino mit einem dänischen Filmprogramm und vielen Gästen (08. – 12.06.2019), eine Popstreet-Ausstellung mit Werken von deutschen und dänischen Künstlern (27.06.-25.07.2019), die Musikbegegnung »Danish Folk meets German Classic« mit der Folkband Elmøe og Hoffmann aus Kopenhagen und drei Musikern aus Hamburg unter der Leitung der Geigerin Sonu Tokuda (02.07.2019) und die Fotoausstellung »City Tales« in der Galerie im Levantehaus mit Werken von Fotograf*innen aus Hamburg, Kopenhagen und Malmö (12.8.-25.08.2019).

Move the North, ein internationales Cross-Border-Festival und gemeinsames Strategieprojekt mit Partnern aus Deutschland, Dänemark und Schweden, möchte die bereits bestehenden wirtschaftlichen Kooperationen der Metropolregion Hamburg mit der Region Greater Copenhagen/Malmö über Kulturprojekte für die Bürger*innen sicht- und erlebbar machen. Kooperationspartner sind unter anderem die Hamburger Behörde für Kultur und Medien, die Senatskanzlei Hamburg, die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Hansestadt Stade, City of Odense, Femern A/S, Kommune København und die deutsche Botschaft in Kopenhagen.

 

Weitere Informationen zu Programm, Terminen & Aktualisierungen unter www.movethenorth.com

Of Monsters and Games

Of Monsters and Games


Das weltweit einzige und einmalige internationale Creative Gaming Festival, das die Bereiche Medienkunst, Diskurs und Bildung mit der Kultur digitaler Spiele vereint, geht in die nächste Runde:  »Of Monsters and Games« ist das Motto der diesjährigen PLAY19 vom 14. bis 17. November 2019 in Hamburg.

Schon seit Jahrtausenden erfinden Menschen Ungeheuer und Fabelwesen, die zugleich Furcht einjagen und faszinieren. Die fantastischen Kreaturen werden gebraucht, um den eigenen Ängsten eine Gestalt zu geben und sie so beherrschbar zu machen. Was sind die Monster von heute? Wie werden sie in Computer- und Videospielen dargestellt? Werden in Games bekannte Geschichten fortgesetzt oder neue erdacht? PLAY 19 lädt Indie-Game-Entwickler*innen, Medienkünstler*innen, Schüler*innen und Studierende, Pädagog*innen, Wissenschaftler*innen und alle Games-Interessierte ein, sich vier Tage lang über neueste Stories, technische Entwicklungen und aktuelle Spiele auszutauschen, über die Rolle von Monstern in Computer- und Videospielen zu diskutieren, gemeinsam thematisch passende Spiele zu entwickeln, zu spielen und zu feiern.

Neben Workshops, einem umfangreichen Bühnenprogramm und Talks mit nationalen und internationalen Gästen gibt es auch in diesem Jahr wieder das offene Entwicklungslabor und die interaktive Games-Ausstellung.

In der Ausstellung werden auch die für den Creative Gaming Award 2019 nominierten Spiele, Medienproduktionen und Prototypen vorgestellt. Der internationale Preis wird zum fünften Mal in den Kategorien Most Creative Game Award und Most Innovative Newcomer Award an das kreativste Projekte und an die beste Nachwuchsproduktion vergeben. Indie-Spieleentwickler*innen aus ganz Europa können ihre Spiele und spielbare Medien noch bis zum 30. Juni 2019 einreichen. Eine Fachjury entscheidet über die Gewinner*innen, die bei der Preisverleihung am 16. November 2019 bekannt gegeben werden. 

PLAY ist das Festival für kreatives Computerspielen und eine Veranstaltung der Initiative Creative Gaming e. V. und des jaf – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e. V. in Kooperation mit spielbar.de, der Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zum Thema Computerspiele, der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg und dem JIZ – Jugendinformationszentrum Hamburg (BSB).

 

Weitere Informationen, Flyer und Fotos zum Download unter www.playfestival.de sowie im Anhang.

Titelmusik erwünscht

Titelmusik erwünscht


Ab sofort können junge Musiker*innen, Komponist*innen, Game-Musiker*innen und Sound Designer*innen bis 35 Jahre ihre Kompositionen für den Young Talent Award Media Music einreichen. Einreichschluss ist der 1. Juni 2019. Die Aufgabe in diesem Jahr ist die Komposition einer Titelmusik zu Raymonds Chandlers Roman Playback. Der Preis wird am 14. August 2019 im Rahmen der diesjährigen MediaSoundHamburg (9. bis 18.8.2019) verliehen.

 

Playback aus dem Jahr 1958 ist Chandlers letzter vollständige Kriminalroman mit dem melancholischen Privatdetektiv Philip Marlow. Der amerikanische Autor überarbeitete für den siebten Fall sein gleichnamiges Drehbuch von 1949. Dieses wurde damals abgelehnt und erst nach Chandlers Tod veröffentlicht. Playback ist Chandlers einziger Roman, der nicht verfilmt wurde.


Für den diesjährigen Young Talent Award Media Music lädt MediaSound Hamburg junge Musiker*innen, Komponist*innen, Game-Musiker*innen und Sound Designer*innen bis 35 Jahre ein, eine Titelmusik für das renommierte Kaiser Streichquartett zu schreiben. Das gesamte Material, inklusive Audio-Files, Partitur für Streichquartett, und eine kurze schriftliche Erläuterung des Kompositionsprozesses muss bis zum 1. Juni 2019 eingereicht werden. Eine dreiköpfige Fachjury bestehend aus den niederländischen, deutschen und dänischen Komponisten Than van Nispen, Stefan Eicke und Kristian Eidnes Andersen, entscheidet über die Gewinner*innen. Die ersten drei prämierten Kompositionen werden im Rahmen der diesjährigen MediaSoundHamburg bei der Preisverleihung am 14. August 2019 im resonanzraum live vom Kaiser Quartett vorgetragen. Der Gewinner/die Gewinnerin des ersten Preises erhält eine Einladung zur MediaSoundHamburg inklusive kostenloser Unterkunft und Verpflegung.

 

Der Young Talent Award Media Music wird 2019 zum sechsten Mal im Rahmen der MediaSoundHamburg verliehen. Preisträger*innen der vergangenen Jahre waren Lev Tyrnov /Ukraine und Rune Eskildsen/Dänemark (2018), Maxime Hervé/Frankreich (2017), Hayat Selim/Ägypten (2016), Simon Schmidt/Deutschland (2015) und Alin Oprea/Deutschland (2014).

Wert und Wirkung

Wert und Wirkung


Das journalistische Qualitätsumfeld von NDR 2 und die Hörerverfassung im Tagesverlauf haben unmittelbaren Einfluss auf die Werbewirkung. Sie geben den Rahmen vor, in dem Werbung eingeordnet und beurteilt wird. Auch die Positionierung des Senders im Norden als Garant für die Mitte der Gesellschaft mit starker regionaler Verbundenheit, hoher Wertigkeit und Kultivierung wird auf die Werbung übertragen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des rheingold Instituts im Auftrag von NDR Media zur »Werberezeptionsverfassung und Branchenpassung vor den NDR 2 Nachrichten«.

 

Nicole Hanisch, Studienleiterin und Mitglied der Geschäftsführung des rheingold Instituts, fasst das Kernergebnis der Studie wie folgt zusammen: »Für die Befragten ist NDR 2 der Heimatsender für den Norden, der die Region verbindet, mit relevanten Informationen und gut recherchierten Beiträgen versorgt, dabei den Zuhörer durch den Tag trägt und niveauvoll informativ begleitet.«

 

NDR 2 definiert im soziographischen Sinne die Mitte der Gesellschaft im Norden. Bei NDR 2 fühlt sich der Hörer gut aufgehoben. Die Nachrichten werden von den Befragten als sachlich und glaubwürdig bewertet. Sie fokussieren sich auf das Wesentliche. Mit diesen journalistisch gut recherchierten Informationen fühlen sich die Hörer für den Alltag bestens ausgerüstet.

 

Passende Werbung im Qualitätsumfeld

 

Der Block aus Werbung, Nachrichten, Wetter und Verkehr wird von den Befragten als eine Einheit empfunden, als zusammenhängender Informationsblock, der den Tag strukturiert. Die dort geschalteten Werbespots werden als positive Impulse wahrgenommen.

»Die Studienergebnisse unterstreichen das qualitativ hochwertige sowie glaub- und vertrauenswürdige Programmumfeld, in dem sich Werbetreibende sehr gezielt platzieren können. Werbung bei NDR 2 kann die Marke und/oder das Produkt aufwerten«, erläutert Ronja Böhlke, verantwortlich für Werbung und Verkaufssteuerung bei NDR Media.

 

Studiendesign

 

Das rheingold Institut befragte im November 2018 insgesamt 42 Probanden, 50 Prozent Männer und 50 Prozent Frauen, jeweils im Alter 30- bis 45 Jahre sowie 46- bis 59 Jahre.

Erhebungsorte waren Hamburg (2 Gruppen, 13 Interviews) und Hannover (13 Interviews). Das Nutzungsverhalten der Probanden war unterteilt in Heavy User (Hören mind. 1x/Tag die NDR 2 Nachrichten und mind. 1-2x/Woche mehrmals täglich zu unterschiedlichen Tageszeiten) und Light User (Hören mind. 2x/Woche die NDR 2 Nachrichten, mind. jede 2. Woche samstags oder mind. 1x/Woche zu unterschiedlichen Zeiten)

 

Über NDR Media

 

NDR Media ist eine 100-prozentige Werbetochter des NDR mit Sitz in Hamburg. Zu den Geschäftsfeldern gehören neben der Werbezeitenvermarktung für Hörfunk unter anderem auch Eventsponsoring, Kooperationsmarketing und Crossmedia.

 

Über das rheingold institut

 

Das rheingold institut gilt als eines der führenden Institute der qualitativen und quantitativen Marktforschung und spürt mit tiefenpsychologischen Methoden gesellschaftliche Trends auf. Rund 45 feste und 55 freie Mitarbeiter erforschen Märkte, Medien und Kultur. Daraus ist ein einzigartiger Erfahrungsschatz zu den unterschiedlichsten Themen entstanden. rheingold verfügt damit über umfassendes, stets aktuelles Verbraucherwissen weltweit. Mit Dependancen in San Francisco und Shanghai baut das Institut seine Internationalität stetig aus.

Workshop mit Band

Workshop mit Band


Im viertägigen Music Production Workshop (5. bis 8. August 2019) mit der Band Sahad the Nataal Patchwork geben Thomas Görne und Made Indrayana von der Hochschule für Angewandte Medien Hamburg (HAW) Einblicke in die Produktion eines Tonträgers. Veranstalter sind die Internationale Film- Fernseh und Musikakademie (IFFMA) in Zusammenarbeit mit der HAW und der MediaSoundHamburg. Das öffentliche Konzert mit der bekannten Band aus dem Senegal am 9. August 2019 um 21 Uhr im Resonanzraum ist Abschluss des Workshops und zugleich Start der 9. Internationalen Hamburger Sommerakademie für Filmmusik, Gamemusic und Sounddesign.

Der Praxisworkshop unter dem Motto »Vom Mikrofon zum fertigen Mix« richtet sich an Musiker*innen, Komponist*innen, Produzent*innen und Toningenieur*innen, die mehr Erfahrung auf dem Gebiet Aufnahme und Mischung sammeln möchten. Es geht unter anderem um Raumakustik, um die Wechselwirkungen von Instrument, Raum und Mikrofon sowie um die Aufstellung der Mikrofone und des Mischpults einschließlich der Outboardeffekte im Aufnahmeprozess zur Unterstützung der musikalischen Ziele der Band oder des Produzenten. Vor Ort wird mit der Band Sahad the Nataal Patchwork gearbeitet. Frontman Sahad Sarr und seine Musiker schlagen eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen und mischen viele musikalische Stile: vom senegalesisches Mbalax, über malischen Wüstenblues, Afrobeat, kubanische Musik bis hin zum Rock und Jazz.

Bettermakers

Filme für ein besseres Miteinander


Noch bis zum 15. April 2019 können Jugendliche bis 19 Jahre ihren Film für den neuen Wettbewerb »Film uns Deine Meinung!« auf der sozialen Videoplattform Battermakers hochladen. Gesucht werden Kurzfilme bis maximal 4 Minuten, in denen Jugendliche gesellschaftliche Probleme wie zum Beispiel Umweltschutz, Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, Generationenvertrag, Diskriminierung oder Altersarmut thematisieren und ihre Vorstellungen von einem besseren gesellschaftlichen Miteinander sichtbar machen.

 

 »Dabei sind alle Filmgenres erlaubt. Der Kurzfilm kann allein, im Team, in der Schule oder in Jugendeinrichtungen realisiert werden«, sagt Esther Kaufmann, Projektleitern von Bettermakers. Eine Jury aus Jugendlichen und Branchenprofis unter anderem mit Lars Jessen (Regisseur und Produzent), Anne Wendelin (Studio Rakete GmbH), Sören Wendt (Animationsregisseur), Jon Frickey (Animationsregisseur), Marcel Wicker (Pinkstinks Germany e.V.) und Michael Krennerich (Vorsitzender des Nürnberger Menschenrechtszentrums), wählt die drei besten Filme aus. Die Gewinner*innen des zweiten und dritten Preises erhalten Gutscheine in Höhe von 150 und 250 Euro für Filmequipment, der/die Gewinner*in des ersten Preises darf an einem hochwertigen Filmworkshop teilnehmen.

 

Die soziale Videoplattform www.better-makers.de ist ein Projekt der Hamburger Initiative für Menschenrechte. In einer Pilotphase wurden in Kooperation mit einigen Hamburger Schulen erste Videos für die Plattform produziert und die Website nach den Wünschen der Jugendlichen entwickelt. Ein weiterer Bestandteil der Plattform sind Umfragen zu bestimmten gesellschaftsrelevanten und politischen Themen. Geschulte gleichaltrige Moderator*innen geben Impulse und greifen, wenn nötig, in Diskussionen ein.

»Mit unserem Projekt möchten wir Hamburger Jugendliche über das Medium Film zum Nachdenken anregen und miteinander ins Gespräch bringen. Unsere Plattform www.better-makers.de bietet Jugendlichen einen digitalen Raum, in dem sie ohne Hemmschwelle Meinungsbildung üben, sich über Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, austauschen und gemeinsam neue Utopien entwickeln können«, sagt Susanna Hegewisch-Becker von der Hamburger Initiative für Menschenrechte.

 

Ein Film des Bettermaker-Projektes hat es aktuell in die Auswahl für das diesjährige Hamburger Nachwuchsfilmfestival »abgedreht!« geschafft: Der Animationsfilm Stoppt Diskriminierung von Anna Stolper, Samira Mansuri und Rosalie Reschke wurde am Donnerstag, 13.12.2018 um 12.30 Uhr im Metropolis Kino auf der großen Leinwand gezeigt. Die drei Schülerinnen des Corvey Gymnasiums realisierten das Projekt im Rahmen ihrer Film AG und der Hochbegabten-Förderung und mit Unterstützung der Filmemacherin Barbara Dévény und den Lehrerinnen Isabel Peters und Lisa Liepelt.

 

Projektleiterin Esther Kaufmann: »Wir sind sehr stolz auf die Macher*innen des Films, die die Werte und das Motto unseres Projekts Bettermakers so wunderbar umgesetzt und eine spannende kreativ-künstlerische Ausdrucksform gefunden haben.«

 

Foto: Bettermakers

abgedreht_Preise

Preise für den Filmnachwuchs


Feierlicher Abschluss des 30. Hamburger Nachwuchsfilmfestivals »abgedreht!« war der Jubiläumsabend mit Preisverleihung am 14.12.2018 im Metropolis Kino. Insgesamt fünf Teams bzw. Einzelpersonen wurden ausgezeichnet, darunter Schülerinnen und Schüler des Lycée Français de Hambourg »Antoine de Saint-Exupéry« für ihren Anti-Mobbing-Film Das Opfer. Der Täter und die HAW-Studentin Magda Kreps für ihren Animationsfilm Die Doppelung.

 

In dem Film Die Doppelung visualisiert Magda Kreps, Studentin an der HAW Hamburg, Department Design, das Gefühl der Scham. Laut Jury (Dario Becker, Filmfest Hamburg; Laura Schubert Mo & Friese KinderKurzFilmFestival Hamburg; Julia Ritschel, Regisseurin) gelingt ihr dies mit einer »ganz besonderen Handschrift«, mit »spielerischen Bildern und einer subtilen Montage«. Eine weitere Auszeichnung erhalten die Schülerinnen und Schüler des Lycée Français de Hambourg »Antoine de Saint-Exupéry« für ihren Film Das Opfer. Der Täter über Mobbing, Verwundbarkeit und Rachegefühle. Vor allem trage, so die Jury, der charmante Hauptdarsteller Raphael »auf eindrückliche Weise dazu bei, dass sich der Film nicht in moralischen Dogmen verliert«. Ausgezeichnet wurde außerdem der Trickfilm Die Prinzessin und das Monster, realisiert von Hamburger Kita-Kindern und Grundschüler*innen. Das Projekt entstand im Rahmen des Medienprojektes »Haste Töne?« der Rudolf-Ballinn-Stiftung und hat die Jury in puncto Einfallsreichtum überzeugt. Einen Preis für die beste Independent-Produktion erhielt Akim Trüller für seinen Film Falsehood über einen jungen Afrikaner, der nach Europa kommt, um für sich und seine Familie ein besseres Leben aufzubauen, jedoch schon bald mit der harten Realität konfrontiert wird. Die Jury zeigte sich vor allem beeindruckt von der Inszenierung, vom Farbkonzept und von der Tonästhetik. Der Publikumspreis geht an Alles oder nichts, ein Actionfilm à la Ocean Eleven von Conny Padberg und Jonathan Quast.

 

»Um den Filmnachwuchs in Hamburg müssen wir uns keine Sorgen machen! Nicht nur die Preisträgerfilme sind großartig, sondern alle für unser Programm ausgewählten Filme zeichnen sich durch erzählerischen Einfallsreichtum und cineastisches Experimentierfreude aus«, sagt Festivalleiter Lars Hertling, der nach zehn Jahren die Festivalleitung abgibt. Seine Nachfolgerin ist die Kultur- und Medienmanagerin Carina Steffen-Schwering.

 

Insgesamt 45 Kurzfilme von Schüler*innen, Studierenden und jungen Erwachsenen bis 27 Jahren aus Hamburg und der Metropolregion wurden am 13. und 14. Dezember auf der großen Kinoleinwand gezeigt und von den Filmemacher*innen persönlich vorgestellt. Tipps gab es von Filmexpert*innen, die als Medienpädagog*innen, Filmwissenschaftler*innen bei Festivals, in Schulen oder bei der Filmförderung arbeiten. Rund 800 Besucher kamen zur diesjährigen Ausgabe des Hamburger Nachwuchsfilmfestival »abgedreht«! ins Metropolis Kino.

 

Das Hamburger Nachwuchsfilmfestival »abgedreht«! begann 1988 unter dem Namen »abgezoomt - die Hamburger Film- und Videoschau von und für Schüler« als dreitägige Filmschau, wurde zwischenzeitlich auf einen Festivaltag verkürzt, hieß dann »abgedreht: Hamburger Jugendmediale« und hat sich unter dem jetzigen Namen als zweitägiges Festival in der Hansestadt fest etabliert. Veranstalter sind der jaf – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e.V., das Jugendinformationszentrum (JIZ) Hamburg und das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, weiterer Unterstützer ist das Metropolis Kino.

 

Foto: Claudia Meiners