Internationaler Journalismus in Zeiten von Desinformation
Unter dem Titel „Spanien und Deutschland – zwei Perspektiven auf den globalen Journalismus“ diskutieren die spanische Journalistin Rosa María Calaf und der deutsche Schriftsteller und Kulturkorrespondent Paul Ingendaay über die aktuellen Herausforderungen ihres Berufsstandes.
Wie lässt sich in einer von Beschleunigung und Desinformation geprägten Welt verantwortungsvoll berichten? Wie gelingt es, Fakten einzuordnen, Zusammenhänge zu erklären und als Brücke zwischen Kulturen und Gesellschaften zu wirken? Ausgehend von ihren unterschiedlichen Karrierewegen und Erfahrungen als Korrespondent:innen in vielen Ländern und Metropolen dieser Welt beleuchten beide, was kritischen Journalismus heute ausmacht und warum er unverzichtbar bleibt.
Rosa María Calaf, geboren 1945 in Barcelona, ist eine der prägendsten Stimmen des spanischen Journalismus. Als Korrespondentin für RTVE berichtete sie aus New York, Moskau, Buenos Aires und dem asiatisch-pazifischen Raum. Die Mitbegründerin von TV3, u. a. ausgezeichnet mit dem Premio Ondas und dem Kreuz von Sant Jordi (2025), steht für eine einzigartige Verbindung von juristischer Expertise und leidenschaftlichem investigativem Journalismus.
Paul Ingendaay, geboren 1961 in Köln, ist Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker. Als langjähriger Redakteur und Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gestaltete er die Berichterstattung aus Spanien und weiteren europäischen Ländern mit. Als Autor mehrerer Romane und Mitherausgeber des Gesamtwerks von Patricia Highsmith vereint er journalistische Präzision mit literarischer Tiefe.
Die Veranstaltung findet mit deutscher Übersetzung statt, der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten unter: [email protected]


